Noch feiert der Mazda-Kombi bis 14. Oktober am Pariser Autosalon Weltpremiere. Doch BLICK ist den schönen Japaner bereits gefahren.
Kein Zweifel: der Mazda 6 ist noch dynamischer als der schon hübsche Vorgänger. Doch oft löst sich ein derart positiver Eindruck beim Losfahren in Luft auf, weil der Rest nicht zum sportlichen Design passt. Nicht so beim Mazda 6: das Fahrwerk schluckt locker Unebenheiten, ist aber für sportliche Ambitionen dennoch straff genug. Wer das Optimum herausholen will, lässt die sanfte 6-Gang-Automatik links liegen und greift zur knackigen, manuellen 6-Gang-Schaltung.
Die Motorenpalette beginnt beim 2,0-l-Benziner mit 145 oder 165 PS. Besser passt uns aber der neue, durchzugsstarke 2,5-l-Benziner mit 192 PS. Zusätzlich gibts einen 2,2-l-Diesel mit 150 und 175 PS. Der schwächere Selbstzünder mit manueller Handschaltung ist ein Geheimtipp: Kraftvoll und mit einem Werksverbrauch von nur 3,9 l/100 km (Sedan) ist er dennoch sehr sparsam. Dabei hilft das neue i-Eloop-System, das wie in der Formel 1 beim Bremsen sofort Energie in einen Kurzzeitspeicher pumpt und damit die Elektrik antreibt oder die Autobatterie lädt.
Sonst wartet die Ausstattung des Mazda 6 aber nicht mit weiteren Überraschungen auf. Neu gibts zwar einen Abstands-Tempomaten, aber immer noch keine Schildererkennung. Auch das Interieur ist deutlich weniger spektakulär als die äussere Optik. Einen Glanzpunkt setzt einzig die dunkelrote Zierleiste. Insgesamt stimmt aber die Qualität und man fühlt sich wohl.
Schon Ende November rollen die ersten 2,0-l-Kombis zu den Schweizer Händlern. Ab Anfang 2013 folgen dann die weiteren Motorenvarianten und die Limousine. Die Preise bewegen sich im Bereich zwischen rund 30 000 und 50 000 Franken. Ein faires Angebot für ein sehr gutes Gesamtpaket.
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