Vorne normale Türen, hinten Schiebetüren – aber keine B-Säule. Der Ford B-Max überrascht mit neuem Türkonzept. Wir wissen, wie clever es ist.
Öffnet man beim Ford B-Max die beiden Türen auf einer Seite, fragt man sich unweigerlich: Fehlt da nicht was? Genau: Da gibts zwischen der Vordertür und der hinteren Schiebetür keine B-Säule. Speziell, aber sehr praktisch. Denn so einfach war der Zugang zum geräumigen Interieur noch nie! Clever zudem, dass sich der Rücksitz im Verhältnis 40:60 umklappen und der Kofferraum so von 326 auf bis 1293 Liter vergrössern lässt. Und dank umklappbarem Beifahrersitz passen in den nur 4,08 Meter kurzen Van gar bis zu 2,35 Meter lange Gegenstände.
Das ist genauso erstaunlich wie das Fahrverhalten des auf dem Fiesta basierenden B-Max. Trotz höherem Schwerpunkt lässt er sich fast so dynamischen um die Kurven scheuchen. Nicht unbedingt mit dem Selbstzünder (95 PS). Zwar überzeugt der Diesel beim Verbrauch (4.1 l/100 km und 104 g/km CO2-Ausstoss), aber bietet lange nicht das Temperament der beiden EcoBoost-Motoren. Die Dreizylinder-Benziner mit 100 oder 120 PS passen klar besser zum quirligen B-Max.
Schade bloss, neben einem Automatikgetriebe für den dritten Benziner (1,6-l-Vierzylinder, 105 PS) gibts nur manuelle 5-Gang-Getriebe. Clever dafür das hierzulande erstmals erhältliche SYNC-Audiosystem (Aufpreis ab 350 Fr.). Ein Knopfdruck genügt, und schon kann man sich locker per Sprachbefehl durch die Bedienungsmenüs arbeiten. Musik vom USB-Stick oder Smartphone abspielen, Telefonieren, SMS Vorlesen, alles kein Problem. Genauso wie der direkte Wechsel zwischen einzelnen Untermenüs.
Kaufen kann man den B-Max ab sofort ab 25'850 Franken. Ausgeliefert werden die ersten Ford-Van aber erst ab Mitte oder Ende Oktober.
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