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Mit der Sonata-Parallel-Hybridversion wagt sich Hyundai auf Neuland: Sie ist der erste Hybrid mit Lithium-Polymer-Batterie. Die 34-kW-Batterie ist leichter (weniger als 50 kg), bietet eine höhere Energiedichte und eine längere Lebensdauer. Nachteile wie die teurere Herstellung und das Temperatur-Management haben die Ingenieure nach 2,3 Mio. Testkilometern im Griff.Spannen der 2,4-l-Benziner (166 PS) und der Magnet-Synchron-Elektromotor (40 PS) zusammen, sprintet der Hyundai in 9,2 Sekunden auf Tempo 100. (Spitze: 195 km/h) Für weniger Verbrauch (Werk: 6,2 l/100 km) und bessere Aerodynamik verfügt er neben regenerativen Bremsen auch über einen aktiven Kühlergrill, der mehr oder weniger Luft durchfliessen lässt.
Ein sanfter Gasfuss wird ähnlich wie bei einem Computerspiel mit Punkten belohnt. Sparmeister sehen bei Level 8 eine mit grünem Blätterkranz versehene Erdkugel im Display. Nett fürs Öko-Gewissen. Praktischer dagegen: Bei unterschiedlichsten Tempi kann der Sonata Hybrid «segeln». Das heisst: die Motoren werden entkoppelt und der Koreaner gleitet ohne Spritverbrauch im Leerlauf dahin.
Damit Fussgänger den lautlosen Gleiter dennoch hören, ist er mit einem künstlichen Soundmodul versehen. Dieses generiert einen ans Tempo angepasstes Motorgeräusch. Schweizer Fussgänger werden diesen Sound aber zunächst nicht zu hören bekommen. Der Sonata Hybrid wird vorerst nur in Amerika und Korea verkauft.