Im 007-Film «Skyfall» fährt James Bond zwar Aston Martin, aber nicht den neuen Vanquish. Blick sass dafür schon am Steuer des 573-PS-Boliden.
Dieses Auto würde auch James Bond gut kleiden: Der Aston Martin Vanquish ist zwar nicht mit Raketenwerfern und anderen wilden Gadgets bestückt, dafür aber mit neuem 6,0-Liter-V12 mit 573 PS und 620 Nm. Pech für Daniel Craig: Im neuen Bondfilm «Skyfall» muss er im alten DB5 statt im neuen Vanquish Schurken jagen. Dabei lechzt der neue 2+2-Sitzer regelrecht nach einer Kurvenhatz. Schon beim Start meldet sich der V12 mit sonorem Röhren zum Dienst. Ein Druck auf die S-Taste am Lenkrad, und der Sound wird noch kerniger. Dann gibts kein Halten mehr, in bester Bond-Manier, begleitet vom bis zum Stakkato anschwellenden Motorensound, prescht der Aston los. In 4,1 s katapultiert er uns auf Tempo 100, der Vorwärtsdrang endet erst bei 295 km/h. Der 4,72 m lange und immerhin 1,7 Tonnen schwere Brite ist überraschend agil und lässt sich hervorragend selbst über enge englische Landstrassen jagen – beeindruckend!
Genauso wie die Optik. Der Vanquish trägt zwar keinen Smoking, aber eine Haut aus reinem Karbon. Dies gab den Designern enorme Gestaltungsfreiheit. Schwungvolle Spoiler, mächtige seitliche Kiemen und die grossen Scheinwerfer machen ihn zur Augenweide. Auch das edle Interieur mit erstklassiger B&O-Anlage, verbessertem Navigationssystem und exklusivem Leder entspricht den hohen Ansprüchen. Und die anvisierte Kundschaft wird den Preis (ab 290 000 Franken) und den Normverbrauch (14,4 l/100 km/h) wohl verschmerzen.
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