BMW 5er schon gefahren Digitaler Vorreiter

BMW will vom Autohersteller zum Tech-Konzern werden. Bereits 2021 kommt das erste autonom fahrende Modell der Münchner auf den Markt. Und was heute schon möglich ist, zeigt die neue 5er-Businesslimousine.

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BMW rüstetet sich für die Zukunft. Und die ist digital und autonom. Momentan kurven bereits BMW-7er-Prototypen autonom durch München. Nur: Die ganze Computertechnik füllt noch den stattlichen Kofferraum.

Doch schon 2021 kommt mit dem iNext der erste komplett autonom fahrende BMW auf den Markt. «Wir wollen in dieser Sparte die Nummer 1 sein», erklärt BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich, «daher müssen wir auch von der Ingenieurs- zur Tech-Firma werden.»

BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich will den Autohersteller zum Tech-Konzern umbauen. play
BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich will den Autohersteller zum Tech-Konzern umbauen. Werk
Elektro-Offensive

Auch im Bereich E-Mobilität, für den BMW eigene Batteriezellen und Motoren entwickelt, gibts ambitiöse Ziele. Dazu muss die Batterie-/E-Motoren-Produktion industrialisiert und auf klar höhere Stückzahlen getrimmt werden.

Alleine 2017 will BMW 100'000 E- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge verkaufen. «Neben weiteren Plug-in-Hybriden lancieren wir 2018 den i8 als offenen Roadster», verrät Fröhlich, «2019 folgt ein rein elektrischer Mini, 2020 der E-SUV X3.»

Clever: Der E-Antrieb ist so konzipiert, dass ein Teil davon eines Tages durch eine Brennstoffzelle ersetzt werden kann. So verwandeln sich E-Mobile fast im Handumdrehen zu Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die für klar höhere Reichweiten den Strom an Bord produzieren.

Apropos Reichweite: Die fünfte Generation des BMW-E-Antriebs soll doppelt so viel Reichweite bei weniger Gewicht bringen. Als erstes Fahrzeug soll 2021 der autonom fahrende iNext davon profitieren. Und schon 2025 soll jeder fünfte BMW ein E- oder Plug-in-Hybrid-Modell sein.

5er wird zum kleinen 7er

Doch zurück zum neuen 5er. Dieser wird Anfang Februar 2017 ab 58'800 Franken vorerst mit zwei Benzinern (252, 340 PS) sowie zwei Dieseln (190, 265 PS) und Heck- oder Allradantrieb lanciert. Nur ein Monat später folgen der 462 PS starke M-Sportler (erstmals mit 4x4) sowie eine Plug-in-Hybrid-Variante.

Die elegante Businesslimousine kommt zu Beginn mit zwei Benzinern und zwei Dieseln. Einen Monat später folgen eine M-Version mit 4x4 und ein Plug-in-Hybrid. play
Die elegante Businesslimousine kommt zu Beginn mit zwei Benzinern und zwei Dieseln. Einen Monat später folgen eine M-Version mit 4x4 und ein Plug-in-Hybrid. Werk

Auch die schicke Businesslimousine zeigt, wohin die Reise bei BMW geht. Der 4,94 Meter lange Fünfplätzer sieht dem grösseren 7er BMW immer ähnlicher. Die klar dominantere Niere und serienmässige LED-Scheinwerfer sorgen für einen markanten Auftritt.

Der 10,25 Zoll grosse Bildschirm lässt sich nicht nur über Berührung, Stimme oder den iDrive-Knopf bedienen. Gewisse Befehle lassen sich auch per Gesten steuern. play
Der 10,25 Zoll grosse Bildschirm lässt sich nicht nur über Berührung, Stimme oder den iDrive-Knopf bedienen. Gewisse Befehle lassen sich auch per Gesten steuern. Werk
Hightech mit Spassfaktor

Das Cockpit mit virtuellen Instrumenten und neu 10,25-Zoll-Touchscreen bietet volle Vernetzung. Das Multimedia-System lässt sich je nach Gusto über iDrive-Knopf, Sprache, Berührung oder neu auch Gesten bedienen. Zudem verfügt der 5er über eine ganze Armada an Assistenzsystemen. Spurwechselassistent, Gefahrenhinweise über die vernetzte BMW-Flotte oder auch Lenk- und Spurhalte-Hilfe bis 210 km/h geben einen ersten Vorgeschmack aufs «autonome Fahren».

Wie schon der grössere 7er lässt sich auch der neue 5er über den Schlüssel ausserhalb des Fahrzeugs parken. play
Wie schon der grössere 7er lässt sich auch der neue 5er über den Schlüssel ausserhalb des Fahrzeugs parken. Werk

Echt cool: Auf Wunsch kann man den 5er gar ferngesteuert Parken. Gesteigert wird die sprichwörtliche Freude am Fahren zudem durch 100 Kilo weniger Gewicht, die noch präzisere Lenkung, neue Dämpfer und das neue Fahrwerk.

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016
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13 Kommentare
  • Gabor  Posch 11.12.2016
    Herr Ruesch. Mit Ihren je zwei Auto-Quartett-Angaben von Autos des letzten Jahrtausends scheinen Sie mir nicht gerade die kompetenteste Anlaufstelle in Sachen Stand der Technik von Autos zu sein ;-)
    • Ruesch  Hanspeter 12.12.2016
      Da mögen Sie sogar recht haben, Herr Posch. Nur, wenn ich nicht mehr selber fahren will, oder das Auto alleine in eine Parklücke manövrieren lassen will, nehme ich mir ein Taxi. Bei all der Technik (welche z.T. sehr sinnvoll ist), wo bleibt da noch der Spass?
  • Ruesch  Hanspeter 11.12.2016
    Kleines Beispiel für die Super Technik gefällig:
    BMW 2002 tii ab 1971 190 km/h 0 - 100 9.5 sec. Verbr. 12 l/100
    BMW 323i ab 1975 192 km/h 0 - 100 9.5 sec. Verbr. 13 l/100
    BMW 325e ab 1982 188 km/h 0 - 100 10.5 sec. Verbr. 13 l/100
    Wenn man die Fahrleistungen und den Verbrauch anschaut, wo ist bitte der Fortschritt geblieben. Und "Freude am Fahren" kommt auch nicht auf, wenn ich mich von meinem eigenen Automobil (= Selbstfahren und nicht selbstfahrend) bevormundet werde.
  • Beat  Steinhauer 11.12.2016
    Der neue 5er wird die hohen Erwartungen der Kunden bestimmt erfüllen. Ist doch BMW noch eine der wenigen Marken geschichtsträchtige Alleinstellungsmerkmale pflegt (Reihenschszylinder Motoren, Hinterradantreib). Weiter ist die Verarbeitung und Qualität top! Und nebenbei an die Personen die hier immer etwas zu nörgeln haben, geht doch ein wenig raus an die frische Luft und zählt die Blätter am Boden.
    • steff  walther 11.12.2016
      eine solche Lobeshymne kann nur aus dem BMW Marketingbüro kommen. Interessant dass BWM dies nötig hat.
  • Stefan  Obrist aus Hünenberg See
    11.12.2016
    "Vorreiter"? Eher "Bei Mercedes Weggeschmissen". Wie beim BMW iDrive: Der kam aus dem Silicon Valley, nicht brauchbar, furchtbare Logik. Erst als Audi das MMI brachte und an den Kunden dachte - logisch, haptisch, elegant - wurde es akzeptiert. Auch hier wieder: Unfertige BMW Ware soll wohl beim Kunden reifen. Würde ich niemals kaufen.
    • Edi  Rama aus Baden
      12.12.2016
      Herr Obrist ich glaube Sie sind noch nie einen 5er gefahren. Sie wurden von 4 Ringen an den Füssen und Händen gefesselt und werden behauptet. Mittlerweile fahre ich meinen zweiten BMW auch fuhr zwei Audis in der Vergangenheit. Ausser die gut bestückte AMAG-Rechnung, und die Probleme welche mich Monatlich in die Werkstatt führten hatte ich nichts von meinen Audis, deshalb Markenwechsel. Vorsprung in Werkstattbesuchen.....
  • Silvio  Mayer , via Facebook 11.12.2016
    BMW und digitaler Vorreiter? Die haben das Verschlafen, wie alle anderen deutschen Autohersteller. Vorreiter in Sachen digital und Elektro ist ganz klar Tesla.