BLICK fuhr Toyotas Zukunftsauto Mirai Spritlos glücklich – dank Wasserstoff

Mit der Brennstoffzellen-Limousine Mirai startet Hybrid-Pionier Toyota in die abgasfreie Mobilität der Zukunft. BLICK fuhr den futuristischen Japaner.

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In der Schweiz wird der Toyota Mirai trotz zukunftsweisender Technik frühestens Ende 2016 verkauft. Schade, aber logisch: Zwar käme er dank fünf Kilo Wasserstoff an Bord rund 550 Kilometer weit, dann aber wäre Schluss. Denn momentan gibts in der Schweiz für Autos mit Wasserstoff-/Brennstoffzellentechnik noch keine Tankstelle! Dabei wäre das Befüllen der 700-bar-Tanks in nur drei bis fünf Minuten erledigt. Detailhändler Coop und Energiekonzern Axpo wollen zwar ein Netz aufbauen, aber die erste Tankstelle öffnet wohl erst im Herbst 2016.

Bis dann muss man auf die (Mobilitäts-)Zukunft, was Mirai sinnigerweise auf Japanisch bedeutet, warten. Obwohl sich diese heute schon sehr gut fährt. Bis auf ein gelegentliches Sirren des 154-PS-E-Motors beim Beschleunigen ist man komplett ruhig unterwegs. Einsteigen und abschalten so zu sagen.

Die Sensation am Toyota ist, dass er sich so völlig unspektakulär fährt (0 bis 100 km/h in 9,6 s, Spitze 178 km/h). Die Brennstoffzelle ist platzsparend unter den Vordersitzen untergebracht, der eine Wasserstofftank unter den Fondsitzen, der zweite mit der Batterie auf Höhe der Hinterachse. Das verschafft dem Mirai einen tiefen Schwerpunkt und macht ihn recht agil, wenn auch nicht zum Kurvenkönig. Denn dort kann der 4,89 Meter lange Vierplätzer sein Gewicht von 1850 Kilo nicht ganz kaschieren.

Dafür bietet der Mirai innen mit Leder und Pianolack viel Komfort sowie im Cockpit das bekannte Toyota-Bediensystem und Display. Das einzige, was beim Mirai daher gewöhnungsbedürftig sein dürfte, ist seine extravagante Optik.

Publiziert am 22.10.2015 | Aktualisiert am 22.10.2015

Brennstoffzelle: So funktionierts

Statt eines konventionellen Verbrennungsmotors verfügt der Mirai über eine mit Wasserstoff (H2) betriebene Brennstoffzelle. Darin reagieren Wasserstoff und Sauerstoff (O2) und produzieren elektrische Energie, die für den Antrieb des E-Motors genutzt wird. Als Ergebnis dieser so genannten «kalten» Verbrennung stösst der Mirai nur sauberen Wasserdampf (H2O) aus.

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autoscout24.ch

25 Kommentare
  • Meyer  Roman aus Aarau
    23.10.2015
    Toyota hat das einzige Wasserstoff Auto Entwickelt auf der Welt, das seit 2 Jahren Produziert wird.

    Sensationell. Gratuliere den Asiaten.

    Das ist die Zukunft. 2016 freuen wir uns auf ein neues Zeitalter.

    Es geht was in diesem Bereich, Hybrid, Elektro, Wasserstoff usw.

    Wir in Europa verschlafen jede Technologie, sie stellen seit 10 Jahren am Autosalon Studien aus. Aber nichts wird Produziert.
  • Eric  Lang aus Aarau
    23.10.2015
    @ C. Lemp
    Es hat schon Elektrofahrzeuge gegeben, bevor der Benzinmotor erfunden wurde. Was soll also grossartiges sein, an einem BMW 1602e von welchem gerade einmal 2 Prototypen produziert wurden?!
    Es ist einzig der Beweis, dass die deutschen Autobauer bei neuen Technologien dauernd hinterherhinken.
    Toyota hat hingegen von Anfang an begriffen, dass reine E-Autos nicht die wahre Zukunft sein können.
  • Roger  Stahel 22.10.2015
    die Umsetzung ist gut das Design aber zum schreien,sieht aus wie ein Ikea Kasten auf Räder,furchtbar!
  • Samuel   Müller aus Ebikon
    22.10.2015
    Während andere Autohersteller sich nicht an innovative Antriebskonzepte wagen und diese nur an Autosalons präsentieren, zeigt wieder Toyota wie es geht. Ein Auto zu bauen, dass voll und ganz im Alltag funktioniert. Klar, am Design muss man sich noch dran gewöhnen, doch bald wird es wie beim Hybrid auch Lexus Modelle mit Wasserstoff Antrieb geben. Jetzt liegt es nur noch bei der Politik die Wasserstofftankstellen zu fördern. Auch wenn viele den Mirai hässlich finden, ist er weltweit sehr gefragt!
  • Adis  Hadzic aus Zollikofen
    22.10.2015
    Super Sache!
    Nur an der Optik sollten die von Toyota unbedingt Etwas ändern. Schön sieht anders aus. Wenn er den "Jungen" gefällt, ist er eine Option für die Zukunft.