Mit neuem 7-Gang-DSG-Getriebe, mehr Leistung und weiterem Feinschliff wird Audis Mittelmotorsportler noch dynamischer.
Punkto Temperament gibt sich der Audi R8 als Coupé oder Spyder gerne als feuriger Südländer. Was die Tugenden angeht ist der Mittelmotor-Sportler aber ganz und gar deutsch. So glänzt er mit tadelloser Qualität und hoher Alltagstauglichkeit. Optisch ist der Zweiplätzer im Vergleich zu anderen Sportwagen seiner Preisklasse geradezu unauffällig.
«Technisch und fahrdynamisch hat der R8 aber in wesentlichen Punkten zugelegt,» sagt Entwicklungsingenieur Markus Weibrodt. So wurde das automatisierte 6-Gang-Getriebe, das die Insassen bei jedem Gangwechsel nicken liess, durch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ersetzt. Dieses schaltet schnell, butterweich und bei Bedarf über Schaltwippen am Lenkrad. Für spezielle Momente gibt es eine Launch-Control, die wie in der Formel 1 automatisch perfekte Rennstarts hinzaubert.
Das Topmodell R8 V10 plus geht dabei so vehement zur Sache, dass es einem fast die Sinne raubt. Begleitet von brüllendem Sound beschleunigt es in nur 3,5 s auf 100 km/h, Spitze 317 km/h. Der 5,2-l-V10-Zylinder leistet 550 PS/540 Nm. Das sind 25 PS mehr als beim Basismodell. Mit Karbonbremsen, anderen Felgen, Sportschalensitzen und diversen Karbonteilen speckte der R8 plus um 50 kg ab. Gleichzeitig wurde er zwei Liter sparsamer (12,9 l/100 km).
Leichter und heller sind auch die innovativen Voll-LED-Lichter. Hinten gibts 30 nach aussen wandernde LED-Blinker. Markteinführung ist im Dezember zu Preisen ab 154'500 Franken (R8 V8, 430 PS) bzw. 238'000 Franken (R8 plus, 550 PS).
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