Bentley Continental GT und GTC Britische Zurückhaltung

Frischzellenkur für den Bentley Continental GT und GTC. BLICK fuhr den noblen Briten.

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Über 11'000 Autos hat Bentley letztes Jahr weltweit verkauft, die Hälfte Continental GT. Damit bildet das 2003 vorgestellte und 2011 neu aufgelegte Modell (Coupé und Cabrio) das Rückgrat der Marke. Gleichzeitig ist es etwas in die Jahre gekommen und eine Auffrischung tat Not. Doch grosse Änderungen traute sich Bentley nicht. Der markantere Frontspoiler verfügt neu über einen etwas kleineren Grill, eine aerodynamische Abrisskante am Kofferraumdeckel lässt zusammen mit der angepassten Stossstange das Heck breiter wirken – das wars mit den optischen Neuerungen. Wir finden: Etwas weniger britische Zurückhaltung hätte nicht geschadet!

Im Interieur gibts neue Instrumente, auf Wunsch ein sportlicher geformtes Lenkrad sowie grössere Schaltpaddels mit Riffeloberfläche aus Metall. Schade, ist das angegraut wirkende Navi geblieben. Auch dessen schwarze Plastik-Einfassung passt überhaupt nicht zum sonst sehr edel wirkenden Interieur mit Leder-, Holz- und Aluintarsien. Dafür verfügt der Continental GT nun auch über On-Board-WiFi für bis zu acht Geräte. Der Geschäftsmann von Welt reist schliesslich selten nur mit einem Smartphone.

Neben dem Vierliter-V8 (507 PS, 660 Nm) gibts den Briten weiterhin auch mit dem Sechsliter-W12 Twinturbo. Dessen Leistungsplus von 15 PS und 20 Nm (590 PS, 720 Nm) ist bei einem Fahrzeuggewicht von 2,4 Tonnen nicht wirklich spürbar, genauso wenig wie die Zylinderabschaltung. Doch diese macht den Continental GT zusammen mit der 8-Gang-Automatik immerhin fünf Prozent sparsamer. Selbst wenn dies bei einem sportiven Luxus-Auto ab 184'900 Franken (Cabrio GTC ab 202'900 Fr.) eher zweitrangig sein dürfte.

Publiziert am 13.06.2015 | Aktualisiert am 15.06.2015
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autoscout24.ch

5 Kommentare
  • Albert  Augustin aus Gelterkinden
    13.06.2015
    Bemerkenswert die Aussagen von Herrn Ducrey, offenbar ein Fachmann. Tatsache ist, dass die Premiummarken wie MB, BMW und Audi ihre hohen Margen mit den Oberklassemodellen erzielen. Verständlich, dass Bentley gehört zum VW-Konzern davon auch ein Stück Kuchen abschneiden will und "vorhandene Plattformen und billige Materialien" zu einem Premium-Modell "aufmotzt" und gehörig Margen generiert !
    • Jean-Philippe  Ducrey 13.06.2015
      Persönlich finde ich es sehr schade und Bentley nicht würdig, wenn der Name Bentley als Cash-Cow dient, während Audi als Technologieträger fungiert. Grad Audi... die produzierten vor 50 Jahren noch Zweitakterstinker mit 60PS und Sperrholzbeplankung.....
      Es kommt noch schlimmer: Der geplante Bentley SUV Bentayga soll zusammen mit VW Touareg, Audi Q7 und Porsche Cayenne am selben Fliessband in der Slowakei produziert werden....
      Ein Missbrauch der Marke Bentley sondergleichen....
    • Geissen  Peter 15.06.2015
      Ok, kann sein dass VW bei Bentley-Modelle gute Margen hat, aber vergleicht bitte dies nicht mit Audi/VW. Die Anzahl der Verkauften Bentleys im Vergleich mit Audi und VW ist vermutlich nichts. Auch wen bei VW/Audi-Modellen die Marge 1/10 vom Bentleiy ist, wen man nach der Anzahl dies hochrechnet, ist die Gewinnschöpfung aus dem Bentley die Kaffeekasse bei VW
  • Jean-Philippe  Ducrey 13.06.2015
    Der Bentley basiert auf der D1 VW-Phaeton Plattform. Diese Plattform teilt mit der alten D3 Audi Alu-Space-Frame gewisse Strukturen, aber in Stahl und nicht in Alu. Audi hat mittlerweile seine D3-ASF Plattform zur Mehrkomponentenplattform MLB weiterentwickelt.
    Vereinfacht gesagt: Der aktuelle Audi A8 ist das hochwertigere und modernere Fahrzeug, während der überarbeitete Bentley mit vergleichsweise billigen Materialien hergestellt und alten Motoren ausgestattet, lediglich hohe Margen garantiert.
  • Henry  Henry Wittwer aus Xcanatun Col. Merida YUC. Mexico MX
    13.06.2015
    Wer ein Bentley hat,hat Geld und die Anderen sollen AMI fahren.