Drei auf einen Schlag: Mit dem Cee'd Sportwagon, dem Sorento und der Hybrid-Limousine Optima startet Kia in der Schweiz eine Modelloffensive.
Ein Hybrid von Kia? Daran muss man sich gewöhnen. Bislang brachte man Hybride eher mit japanischen oder Premium-Marken in Verbindung. Doch ab Januar 2013 bietet Kia die modern gestylte Stufenhecklimousine Optima bei uns als Parallelhybrid an. «Sie ist ein wichtiger Imageträger für unsere Marke und wird trotz Topausstattung klar unter 50 000 Franken kosten» , verspricht Kia-Chef Michel Rutschmann.
Ein 2,0-l-Benziner (150 PS, 180 Nm) und ein E-Motor (40 PS, 205 Nm) spannen zusammen. Resultat: 190 PS Systemleistung bei 5,4 l/100 km Verbrauch. Ganz so sportlich, wie die Leistung vermuten lassen, fährt sich der Optima freilich nicht. Die fast 2 Tonnen Gewicht und die Fahrwerksabstimmung verleiten eher zum gediegenen Gleiten als zum rassigen Kurven fahren. Toll dafür Details wie ein aktiver Kühlergrill, dessen Öffnungen sich für bessere Aerodynamik automatisch schliessen, oder das Infotainmentsystem mit 12 Boxen. So wird der Optima zur spannenden Hybrid-Alternative.
Zudem hat Kia den SUV Sorento überarbeitet. Leicht veränderte Optik und mehr Platz treffen auf 4x4 und verbesserte Motoren. Ab Ende Monat ist der Sorento mit 2,4-l-Benziner (192 PS, 242 Nm) oder 2,2-l-Diesel (197 PS, 421 Nm) ab 36 950 Franken zu kaufen. Bereits jetzt bei den Händlern steht die Kombi-Version des Kompaktwagen Cee'd. Auch als um 19,5 cm auf 4,51 m angewachsener Sportwagon mit grossem Kofferraum (528 bis 1642 l) macht er eine gute Figur. Für den Antrieb sorgen zwei Benziner (100, 135 PS) sowie ein 128-PS-Diesel, wobei der kleinere 1,4-l-Benziner (ab 19 777 Franken) bei Steigungen schon bald Mühe bekundet. Hier ist der Diesel (ab 28 777 Franken) sicherlich die bessere Wahl.
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