Dacia in Genf Neue Grösse

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Jürg A. Stettler

Die Besucher des Genfer Salons werden von einem riesigen, aufblasbaren Dacia Duster begrüsst – irgendwie passend zum neuen Selbstbewusstsein der Marke.

Die rumänische Renault-Tochter Dacia mausert sich mit seinen preiswerten Modellen immer mehr zur eigenständigen Marke: Doppelt so viel Standfläche und auch räumlich eine klare Trennung von Renault. Trotzdem meint Stephen Norman, Direktor Global-Marketing bei Renault und Dacia: «Die wichtigste Neuheit bei Renault ist der Dacia Duster. Er wird uns vor allem in Südamerika und Indien grosse Stückzahlen bringen.»

Der robuste SUV glänzt mit elegantem Design, 4x4, tiefen CO2-Emissionen und fairem Preis. In der Schweiz startet er ab 17 400 Franken. Denn Tiefstpreise sind weiterhin die grosse Stärke Dacias – auch wenn diese während der Krise eine Bremse waren. Im Gegensatz zu anderen Marken besass Dacia keine Luft für Rabatte oder Preisnachlässe.

Norman verspricht: «Da wir mit unseren enormen Stückzahlen viel sparen können, werden künftige Dacia-Modelle noch günstiger.» Das ist in der Schweiz gar nicht nötig: Auch so verzeichnete Dacia im letzten Jahr mit 2177 Verkäufen ein Plus von 33,7 Prozent.

Und Dacia dürfte in Zukunft auch mit modular aufgebauten, gewichtsoptimierten und verbrauchsgünstigeren Hybridversionen weiter für Furore sorgen.

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