Swiss-Moto 2015 Ach, wär doch schon Frühling!

Am kommenden Donnerstag fällt in Zürich im Rahmen der Swiss-Moto der Startschuss zur Töff-Saison 2015, die ganz im Zeichen scharfer Leistungs- und Preisbrecher stehen wird.

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1 Töffmesse EICMA in Mailand Von hip bis ultraheiss

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Draussen ists kalt und nass – ans Töfffahren denkt keiner. Doch von Donnerstag, 19. bis Sonntag 22. Februar, wird sich das schlagartig ändern. Dann werden an der Swiss-Moto in den Hallen der Messe Zürich auf über 30'000 Quadratmetern alle Töff- und Roller-Neuheiten der Saison 2015 präsentiert.

Die Preisbrecher
Dabei lassen sich bei den Töff für 2015 drei zentrale Trends ausmachen: Leistungs- und Preisbrecher sowie coole Retro-Bikes. So viel vorweg: Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses haben alle wichtigen Hersteller reagiert und ihre Preise – meist via Euro-Boni – deutlich gesenkt. So kostet z.B. der mit einem Basispreis von 12'590 Franken veranschlagte Yamaha-Sporttourer MT-09 Tracer derzeit noch 10'220 Franken. Für ein Dreizylinder-Alleskönner-Bike mit wählbaren Leistungsmodi, ABS, und Traktionskontrolle wahrlich ein Schnäppchen-Preis.
Womit wir bei den Preisbrechern wären. Ebenfalls von Yamaha gibts das Bestseller-Mittelklasse-Naked-Bike MT-07 – im letzten Jahr auf Platz 3 der Schweizer Verkaufsschlager-Liste – noch für 6830 statt 8190 Franken. Ein echtes Schnäppchen ist im Moment auch das Honda-Konkurrenzprodukt CB650F für 7960 statt 9080 Franken. Unglaublich, wenn man bedenkt, dass es dafür bis vor wenigen Jahren nur eine Zweitakt-125er gab. Bei den Nakeds der Oberklasse sticht zum einen die neue BMW R 1200 R hervor. Den Hightech-Allrounder mit der neusten Entwicklungsstufe des 1170-ccm-Boxer gibts derzeit für 13'000 statt 14'900 Franken. Anderseits lohnt es sich sicher, die GSX-S 1000 (14'475 Fr.), mit der sich Suzuki nach langer Durststrecke endlich wieder im Power-Naked-Segment zurück meldet, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Retros
Sehr viel Töff fürs Geld gibts derzeit auch bei den im Trend liegenden Retro-Bikes, auch Neoklassiker genannt. Brandneu rollt hier die Ducati Scrambler mit ihrem 75 PS starken 90-Grad-V2 (803 ccm) in die Schweiz, die es dank Baukasten-Prinzip in vier Ausführungen gibt. Das Basis-Modell heisst «Icon» und ist neu ab 8790 statt 9990 Franken zu haben. Eine ähnliche Philosophie verfolgt Moto Guzzi mit der V7-Modellpalette. Drei Bikes sind hier gelistet, die für 2015 alle ABS, einen sechsten Gang und sogar eine Traktionskontrolle erhalten. Das Basismodell V7 II Stone gibts für 8990 Franken. Auch Yamaha erweitert sein Engagement im Retro-Segment und bringt die XJR 1300 Racer mit Luft-/ölgekühltem Vierzylinder-Block, schwarzem Auspuff und knapper Café-Racer-Kopfschale (12'720 Fr.). Der absolute Kassenschlager bei den Retros, die BMW R nineT gibts neu für 15'450 statt 17'150 Franken.

Die PS-Boliden
Mit dem Verkaufseinbruch der Supersportler wurde es vor allem um die das Segment jahrzehntelang dominierenden japanischen Hersteller ruhig. Einzig Kawasaki hat mit der ZX-10R ein grundsätzlich konkurrenzfähiges Eisen im Feuer. Und so konnte die mit einem bis dato ungeschlagenen Elektronik-Paket ausgestattete BMW S 1000 RR auf leiser Sohle zum Klassenprimus avancieren. Um diese Vormachtstellung nachhaltig zu sichern, haben die Bayern die «RR» für die anstehende Saison überarbeitet: mehr Leistung (204 PS) und Drehmoment, optimierte Assistenzsysteme sowie eine neue Fahrwerksgeometrie, mit der Handling und Präzision noch einmal verbessert werden konnten. All dies zum Preis von 17'550 statt 19'950 Franken.
Speziell auf die BMW hat es die von Grund auf neu entwickelte Yamaha YZF-R1 mit viel Technik aus dem MotoGP abgesehen. 199 Kilo stehen hier 200 PS gegenüber. Sämtliche momentan bekannten elektronischen Assistenzsysteme werden genauso geboten, wie eine hochwertige Ausstattung mit TFT-Instrument, LED-Scheinwerfer, Titanauspuff und Magnesiumrädern. Der Preis: 19'990 statt 23'390 Franken.
Mehr Schub (10 PS) entwickelt auch das Ducati-Flaggschiff 1299 Panigale mit um 87 auf 1285 ccm Hubraum vergrössertem 90-Grad-V2. 205 PS generiert die fahrfertig 190,5 kg leichte Primadonna aus Bologna, die zudem eine auf ein besseres Handling getrimmte Geometrie sowie das Beste und Fortschrittlichste an elektronischen Assistenzsystemen erhalten hat, was der Markt derzeit hergibt. Das sportlichere S-Modell (26'590 statt 30'790 Fr.) rollt zudem mit einem fortschrittlichen elektro-mechanischen Öhlins-Fahrwerk an.
In einer anderen nicht minder aufregenden Liga spielt Kawasaki H2 (26'500 statt 28'490 Fr.), die mit ihrem Kompressor-4-Zylinder (998 ccm) 200 PS leistet und ein imposantes Drehmoment von 133,5 Nm stemmt. Bei diesem Supersportler stehen eher Beschleunigungs-Orgien statt Rundenzeiten im Vordergrund. Nicht von dieser Welt ist das limitierte und nicht für den Strassenbetrieb zugelassene R-Modell (51'000 Fr.) mit voller Kompressor-Leistung. Sie beträgt astrale 326 PS und 165 Nm.

Publiziert am 17.02.2015 | Aktualisiert am 18.02.2015
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