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Der IO-Scooter (links) und der Vectrix sind mit Strom unterwegs.
In Grossstädten sind die flinken Scooter, die sich frech durch langsam vorwärts quälende Auto-Kolonnen schlängeln, nicht mehr wegzudenken. Jetzt wollen auch die Auto-Hersteller von diesem Boom profitieren.
So präsentierten Smart und Mini gleichzeitig in Paris frech gestylte Elektro-Scooter-Studien für ein junges, urbanes Publikum. Angetrieben werden beide Zweiräder von einem ins Hinterrad integrierten E-Motor. Beim Smart ist es ein 4-kW-Radnabenmotor, der Tempi bis 45 km/h ermöglicht.
Schon einen Schritt weiter als Smart und Mini ist Peugeot. Die Franzosen bieten ab Frühling 2011 den serienreifen E-Roller E-Vivacity an – leider aber nicht in der Schweiz. Trotzdem werden Sie immer öfter auch in Schweizer Städten Elektro-Rollern begegnen.
Zum Beispiel dem EL3 des Schweizer Herstellers Elmove. «Statt des Radnabenprinzips mit grosser, ungefederter Masse wird unser Antriebssatz an der von uns entwickelten Schwinge befestigt und die Antriebskraft mechanisch ans Hinterrad geleitet. Das macht den Roller agiler», erklärt Elmove-Chef Wilfried Karl.
Der Elektroantrieb ist fein dosierbar und macht den EL3 je nach Leistungseinstellung 45 oder 85 km/h schnell – bei einem Verbrauch von 3,2 kWh/100 km (entspricht: ca. 0,35 l Benzin).
Clever: Der Zürcher Elmove-Antrieb lässt sich in die meisten herkömmlichen Roller integrieren. Ein Umbau zum emissionsfreien 4-kW-Roller (Spitze: ca. 65 km/h, Reichweite: ca. 60 km) ist ab rund 4000 Franken möglich. Infos und Kontakt: www.elmove.com Es gibt aber auch sonst eine breite Palette an E-Rollern ab Stange.
Infos zum Angebot, aber auch über die Förderbeiträge von mindestens zehn Prozent beim Kauf bestimmter E-Scooter, gibts unter www.newride.ch