Citroën «Survolt» Geballte Elektroladung

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Herbie Schmidt

Ein Elektrosportler von Citroën zeigt, wie sich Frankreich die Zukunft des Autos vorstellt. In Genf ist er zu sehen.

Letzten Herbst zeigte Citroën die Studie DS Révolte, einen möglichen Nachfolger des legendären Döschwo. Mit dem «Survolt» legen die Franzosen jetzt noch einen drauf: Die extravagante Karosserie mit ihren eleganten Schwüngen und frechen Kanten soll, so der traditionell zukunftsfreudige Hersteller aus dem Nachbarland, die perfekte Verbindung zwischen Mode und Motorsport darstellen.

Unter der Haube des 3,85 Meter langen Roadsters mit dem mächtigen Heckspoiler arbeitet – ein Elektroantrieb. Und doch liegen vollelektrische Autos laut Vincent Besson, Direktor für Produkte und Märkte, nicht im Hauptfokus von Citroën: «Klar ist die CO2-Reduktion unsere allerwichtigste Aufgabe der Zukunft, aber es gibt dafür durchaus günstigere Lösungen als das reine Elektroauto.»

Der PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) habe mit dem Diesel-Hybridantrieb ein Ass im Ärmel. Besson: «Unser Hybrid4 wird im nächsten Jahr einschlagen wie eine Bombe.» PSA konzentriert sich derzeit auf die Effizienzsteigerung seiner Benzin- und Dieselmotoren. «In zehn Jahren», so Direktor Besson, «werden Autos mit Verbrennungsmotor noch immer rund 85 Prozent des Markts ausmachen.»

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