Kurztest Alfa 147 Falten geglättet

  • Publiziert: 07.04.2005, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Mario Borri

ZÜRICH – Auch ein Schönling kommt irgendwann ins Alter: Nach vier Jahren glättet Alfa die ersten Falten am 147, dem Beau der Kompaktklasse.

Anschauen: Die Schönheitsoperation ist den Alfa-Designern gelungen. Die Front mit markanterem Kühlergrill und neuen Lichtern wirkt dominanter, das Heck mit neuer Klappe und breiteren Leuchten eleganter.

Reinsitzen: Im Interieur gibts hochwertigere Materialien und freundlichere Farben. Die Ledersitze im Testwagen (Aufpreis Fr. 1520.–) bieten guten Sitzkomfort. Schade: Das Platzangebot im Fond ist wie schon beim Vorgänger eher knapp.

Fahren: Der 1,9-Liter-Turbodiesel leistet 150 PS, ist flott im Antritt (0 – 100 km/h in 9,1 s) und bärenstark im Durchzug (305 Nm ab 2000 Touren). Das Fahrwerk wurde einen Tick komfortabler abgestimmt, Fahrbahnunebenheiten werden nun souveräner glatt gebügelt – ohne dass die Agilität leidet. Ärgerlich: der noch immer riesige Wendekreis.

Geeignet für: Alfisti, die schon einen 147 fahren und dem Trend nicht hinterherhinken wollen. Und für alle, die ein kompaktes Familien-auto wollen, das so gut aussieht, wie es fährt.

Steckbrief

Alfa 147 1.9 JTD M-Jet
1,9-Liter-4-Zylinder, 150 PS. Frontantrieb, 6-Gang-Getriebe. 0 bis 100 km/h in 9,1 s, Spitze 206 km/h. Energieeff.-Kat. A, Testverbrauch 6,6 l/100 km. Preis: ab 30800 Franken.

BLICK-URTEIL ****
* = Geld nicht wert
***** = Guter Kauf

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