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Blick: Von den Proportionen her wirkt der Seat IBE wie ein Kompaktauto…
James Muir: «Weil er so breit ist. Verkehrsprobleme entstehen, weil Autos immer länger werden. Aber wenn wir jetzt kürzere Autos entwickeln, heisst das ja nicht, dass sie auch schmäler werden müssen.»
Mit dieser Studie rücken Sie noch näher an Audi – Absicht?
«Im VW-Konzern braucht es mal richtigen internen Konkurrenzdruck. Und den machen wir jetzt.»
Darüber wird sich nicht jeder im Konzern freuen.
«Vorstandschef Martin Winterkorn und der Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch schon.»
Vor Seat waren sie neun Jahre Europachef bei Mazda. War der Wechsel eine Umstellung?
«Klar wohnt man in Barcelona schöner als in Leverkusen. Aber auch Mazda ging es damals schlecht. Die Aufgabe ist also im Prinzip die gleiche: Aufbauarbeit leisten. Und das gehen wir jetzt an.»
Wann könnte der IBE in Serie gehen? Erst nach dem ersten VW-Elektroauto?
«Nicht unbedingt... Auf jeden Fall nimmt er aber die künftige Designsprache unserer Modelle vorweg.»