Fahrbericht Mercedes E-Klasse Cabrio Der Wind bleibt draussen

  • Publiziert: 09.03.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Jürg A. Stettler

Am Genfer Autosalon feiert das Mercedes E-Klasse Cabrio momentan Premiere. BLICK ist den offenen Vierplätzer bereits gefahren.

Das elegante Cabrio komplettiert nach Limousine, Kombi und Coupé die E-Klasse-Familie von Mercedes. Die Front mit der markanten Scheinwerfer-Geometrie steht der offenen E-Klasse genauso wie das elegante Heck mit der scharfen Abrisskante. Mercedes setzt beim offenen Verführer auf ein serienmässiges Verdeck aus Stoff.

Das hat zwei Vorteile: Erstens verschwindet es in 20 Sekunden platzsparend im Heck (Kofferraumvolumen: 300 bis 390 Liter). Zweitens bietet das Cabrio eine bessere Gewichtsverteilung als das Coupé und wirkt noch agiler. Für flottes Vorwärtskommen sorgen drei Diesel (170 bis 231 PS) und vier Benziner (184 bis 388 PS).

Highlight des Cabrios sind aber nicht die effizienten Motoren, die guten Gleitereigenschaften oder die umfassende Sicherheitsausstattung, sondern das Aircap (Option: 1885 Franken).

Es erübrigt das umständliche Hantieren mit dem Windschott. Aircap fährt auf Knopfdruck eine Lamelle aus dem Rahmen der Frontscheibe aus (dank Schweizer E-Motörchen gar bis Tempo 160 möglich). Durch diese Lamelle wird die Anströmung des Fahrtwinds so verändert, dass er über die Köpfe der Fondpassagiere hinwegfegt. Ein kleines, ebenfalls automatisches Windschott zwischen den hinteren Kopfstützen verhindert zudem weitere Turbulenzen und reduziert den störenden Unterdruck im Innenraum. Resultat: Selbst bei kühler Witterung voller Cabriogenuss zu viert.

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