Interview mit Philipp Rhomberg, Generaldirektor Toyota Schweiz «Der Anfang war nicht leicht»

Philipp Rhomberg, Generaldirektor Toyota Schweiz, spricht im Interview über das Thema «Öko-Autos» und das neue Brennstoffzellenfahrzeug Mirai.

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Wir gratulieren zum 30'000sten ausgelieferten Hybrid-Modell in der Schweiz. Hätten sie mit einem solchen Erfolg gerechnet?
Philipp Rhomberg:
Damals, Anfang 2000, habe ich es gehofft. Nach unserem ersten guten Hybridjahr 2005 waren dann die Einführung des Auris 2010 und des Yaris 2012 weitere Meilensteine für die Technik. Seither steigen die Verkaufszahlen und heute ist jeder dritte ausgelieferte Toyota in der Schweiz ein Hybrid.

Wie erklären sie sich den Erfolg?
Die Technologie ist für den Kunden extrem komfortabel. Man ist nicht abhängig von einem neuen Tankstellennetz oder einer Steckdose zuhause, sondern hat ein konventionelles Fahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor. Das ist für mich – zusammen mit der Qualität der Produkte – die Basis des Erfolgs von bis heute 7,3 Millionen verkauften Toyota-Hybridautos weltweit.

Anfangs galten Hybridfahrzeuge als «Öko-Autos». Heute sind sie weit verbreitet. Wie kams zu diesem Wandel?
Als Toyota 1997 mit der Serienproduktion von Hybridautos begann, runzelte die Konkurrenz die Stirn. In der Tat waren unsere ersten Kunden eine kleine Gruppe von sehr technikbegeisterten Leuten. Es hat einige Jahre gedauert, bis die Aufklärungsarbeit, wie Hybrid funktioniert, bei der breiten Öffentlichkeit Wirkung zeigte.

Das weltweit erste Brennstoffzellenfahrzeug, der Toyota Mirai, feiert in Genf Europapremiere. Wird diese Technik ähnlich erfolgreich werden wie Hybrid?
Davon bin ich überzeugt. Aber erst braucht es die nötige Infrastruktur. Momentan gibt es in der Schweiz erst zwei Wasserstoff-Tankstellen, weshalb auch die ersten Mirai voraussichtlich erst 2017 bei uns auf den Markt kommen.

Publiziert am 05.03.2015 | Aktualisiert am 05.03.2015
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1 Kommentare
  • Nic  Megert 05.03.2015
    Das Wasserstoffauto ist nicht nur sehr gefährlich sondern ökologisch absoluter Unsinn. Die Menge Energie die benötigt wird um 100Km fahren zu können reicht bei einem guten Elektrofahrzeug bereits für 300Km!
    Auch das Wasserstoffauto hat einen Akku plus einen Tank und die gesammte Technik. Wasserstoff ist schwierig zu lagern und gewiss um einiges gefährlicher als ein Akku.
    Also ein totaler Unsinn. Wird ja interessant wenn die eines Tages herum fahren und einen Unfall bauen.