85. Genfer Autosalon Wo bleiben die Chinesen?

Nach Qoros ist noch ein zweiter chinesischer Hersteller in Genf. Bis die ersten Autos nach Europa kommen, dauerts aber noch.

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Bereits vor zwei Jahren stellte der Autobauer Qoros die Limousine 3 Sedan in Genf aus, letztes Jahr kam mit dem Hatch das chinesische Golf-Pendant Qoros 3 Hatch.

Die Reaktionen waren positiv: Sieht gar nicht schlecht aus. Kein Wunder, für die Optik der Modelle ist der ehemalige Mini-Chefdesigner Gert-Volker Hildebrand verantwortlich. Auch dieses Jahr gibts wieder Quoros-News: Passend zum Trend ist es diesmal der 3er als City-SUV. Der ist seit Ende 2014 in China erhältlich, und bei uns? Nachdem der Marktstart immer wieder verschoben wurde, will man sich bei Qoros noch immer nicht auf einen Termin festlegen. Bisher beschränkt man sich auf den Probemarkt Slowakei. Erst wolle man in der Heimat Erfolge verzeichnen – aber auch dort harzt es. 7000 Autos wurden im hochmodernen Werk in Changshu gefertigt – bei einer Kapazität von 150'000 Stück jährlich!

Neben Qoros ist mit dem Kleinfahrzeughersteller DFSK noch ein zweiter Chinese, vertreten durch den Schweizer Importeur Docar AG (gehört zu Emil Frey), in Genf. Er zeigt Vorversionen des Minivans C37 und des Familientransporters Glory. «Wir warten aber noch auf die Homologation», sagt Docar-Geschäftsführer Peter Torresan, «ob es schon dieses Jahr klappt, wissen wir noch nicht.»

Bis die ersten China-PWs in die Schweiz rollen, dauerts also noch. Bis dahin verkauft DFSK bei uns nur leichte Nutzfahrzeuge. «Wir rechnen heuer mit 300 bis 400 Autos.»

Publiziert am 05.03.2015 | Aktualisiert am 05.03.2015
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