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Francesco Zefferino Sbarro, am 27. Februar 1939 im Süditalienischen Pouilles als Bauernsohn geboren, verliess seine Heimat mit 17 und mit nichts anderem im Gepäck als der Idee, ein Auto mit seinen eigenen Händen zu bauen. 1957 liess er sich in Neuchâtel nieder und arbeitete als Mechaniker für den Rennstallbesitzer Georges Filipinetti. 1968 schuf Sbarro in Grandson an den Ufern des Neuenburgersees die Ateliers de Construction Automobile (ACA), wo seither seine Prototypen entstehen.
«Die in Grandson konstruierten Fahrzeuge basieren auf meiner langen Erfahrung und sind Früchte meiner Begegnungen mit dem zukünftigen Besitzer», erzählt uns Sbarro. «Deren Entstehungsgeschichte beginnt also oft mehr als ein Jahr zuvor. Einige Prototypen existieren bereits seit Jahren in meinem Kopf, sozusagen fertig gedacht und ausgemalt. Diese ungeborenen Ideen treiben mich für die Zukunft an.»
Wie muss man sich die Konstruktion vorstellen? «Ich baue mein Autos auf eine künstlerische Art. Viele Bauteile gibt es gar nicht zu kaufen, ich muss sie also selber erfinden, herstellen, ausprobieren – und das nimmt mir sehr viel Zeit. Das ist mein grösstes Problem: Zu wenig Zeit, um alle meine Ideen zu realisieren.»
1992 beschloss Franco Sbarro, sein Know how an die nächste Generation weiter zu geben und gründete mit der Espace Sbarro eine Konstrukteursschule für junge Menschen aus aller Welt. 1996 öffnete ESPERA (Espace Sbarro Pédagogique detudes et de Réalisations Automobiles), ein spezialisiertes Trainingscenter, seine Pforten in Pontalier (F), wo auch Sbarros Museum steht.
Und was sagt Sbarro zum Genfer Salon? «In meinen Augen ist er der Schönste der Welt. Hier treffen sich die grössten und wichtigsten Hersteller, was mir sehr spannende und inspirierende Begegnungen ermöglicht. Und meine Studenten haben das Privileg, ihre Arbeiten einer breiten und teils sehr kompetenten Öffentlichkeit präsentieren zu können.»
Stand 2244
http://www.espera-sbarro.com.fr
Morgen Teil 4: Das 800 PS Monster von Sportec!