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Wenns um Autolacke geht, gibt vor allem ein Autohersteller Gas – Nissan! So haben die Japaner kürzlich die sich selbst reparierende Lackierung präsentiert, die erstmals am neuen EX der Nissan Nobeltochter Infiniti (Europa-Premiere Salon Genf 2008) zur Anwendung kommt.
Und bald schon könnte auch der Chamäleon-Lack serienreif sein. Obwohl dies bei Nissan in Tokio noch keiner bestätigen will.
Wie soll der Chamäleon-Lack funktionieren? Bevor er aufs Blech aufgetragen wird, erhalten die Karosserieteile eine Schicht «paramagnetischer» Eisenoxyd-Partikel. Wird dann die Karosserie unter Schwachstrom gesetzt, verändert sich die chemische Struktur des Lacks und reflektiert das Licht anders – und lässt so das ganze Auto innerhalb von nur einer Sekunde in der Wunschfarbe erscheinen.
Möglich ist jeder Farbton, den das menschliche Auge wahrnehmen kann. Wird der Wagen parkiert und abgestellt, nimmt er wieder seine Grundfarbe Weiss an.
Schon ab 2010, behaupten Fachleute, könnte der Chamäleonlack auf den Markt kommen.