Aston Martin Rapide: James Bonds Luxusliner
Sportwagen- Gen – und trotzdem vier Plätze. Der Aston Martin Rapide wandelt auf den Spuren von Maserati Quattroporte und Porsche Panamera.
Von Andreas Faust | Aktualisiert um 06:47 | 09.02.2010
Finger weg! Kaum angekommen, will schon ein dienstfertiger Aston-Martin-Mitarbeiter die Türe öffnen. Wir sitzen zwar nur knapp über Asphaltniveau in unserem Auto. Aber herausklettern können wir noch immer ohne Hilfe. Zumal der neue Aston Martin Rapide keine Chauffeurslimousine ist. Sondern «ein Sportwagen mit vier Türen», wie Aston-CEO Ulrich Bez ausdrücklich betont.
Ausserdem wollen wir gar niemals mehr aus diesem Traumwagen aussteigen. Weil wir uns von der gediegenen Atmosphäre im Innern des Vierplätzers kaum losreissen können. Weiches Leder, wohin man fasst. Sportsitze vorn und hinten, feinste Verarbeitung.
Und aussergewöhnliche Details: Der Drehzahlmesser dreht gegen den Uhrzeigersinn; die Hochtöner des 1000-Watt-Soundsystems fahren aus der Instrumententafel aus. Die Rücksitzlehnen lassen sich sogar umklappen für maximal 886 Liter Gepäckraumvolumen. Das alles gibts ab 271´200 Franken. Nur Sitzkühlung und DVD-System kosten extra.
Kaum zu glauben: Der Ford-Konzern als Ex-Besitzer von Aston Martin wollte vom Rapide nichts wissen. Aber Bez drängte auf den Verkauf der Marke an arabische Investoren, die flugs grünes Licht gaben: In nur zwei Jahren entstand das Serienauto mit teils verklebter Alu-Stahl-Karosserie. «Wir hätten die vier Plätze auch in einem Zweitürer untergebracht», sagt Bez. «Aber die riesigen Türen hätten die Proportionen verdorben.»
Das Fahren ist Vergnügen pur: Der 6,0-Liter-V12 unter der Mega-Motorhaube leistet 477 PS und katapultiert den Rapide in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis 296 km/h. Seine flinken Lenkreaktionen würde man dem 5,02-Meter-Auto eigentlich nicht zutrauen.
Verbrauch und CO2-Emissionen? Interessieren nicht einmal die Käufer. Denn geplante 2000 Exemplare pro Jahr sind bei über 16 Millionen Neuwagen jährlich ein Klacks. Hat auch 007-Darsteller Daniel Craig schon Probe gesessen? «Noch nicht», lacht Bez. «Aber wenn er mal drei Girls mitnehmen muss – der Rapide steht bereit.»
Ausserdem wollen wir gar niemals mehr aus diesem Traumwagen aussteigen. Weil wir uns von der gediegenen Atmosphäre im Innern des Vierplätzers kaum losreissen können. Weiches Leder, wohin man fasst. Sportsitze vorn und hinten, feinste Verarbeitung.
Und aussergewöhnliche Details: Der Drehzahlmesser dreht gegen den Uhrzeigersinn; die Hochtöner des 1000-Watt-Soundsystems fahren aus der Instrumententafel aus. Die Rücksitzlehnen lassen sich sogar umklappen für maximal 886 Liter Gepäckraumvolumen. Das alles gibts ab 271´200 Franken. Nur Sitzkühlung und DVD-System kosten extra.
Kaum zu glauben: Der Ford-Konzern als Ex-Besitzer von Aston Martin wollte vom Rapide nichts wissen. Aber Bez drängte auf den Verkauf der Marke an arabische Investoren, die flugs grünes Licht gaben: In nur zwei Jahren entstand das Serienauto mit teils verklebter Alu-Stahl-Karosserie. «Wir hätten die vier Plätze auch in einem Zweitürer untergebracht», sagt Bez. «Aber die riesigen Türen hätten die Proportionen verdorben.»
Das Fahren ist Vergnügen pur: Der 6,0-Liter-V12 unter der Mega-Motorhaube leistet 477 PS und katapultiert den Rapide in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis 296 km/h. Seine flinken Lenkreaktionen würde man dem 5,02-Meter-Auto eigentlich nicht zutrauen.
Verbrauch und CO2-Emissionen? Interessieren nicht einmal die Käufer. Denn geplante 2000 Exemplare pro Jahr sind bei über 16 Millionen Neuwagen jährlich ein Klacks. Hat auch 007-Darsteller Daniel Craig schon Probe gesessen? «Noch nicht», lacht Bez. «Aber wenn er mal drei Girls mitnehmen muss – der Rapide steht bereit.»
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