Edel-Zweitwagen Aston treibts bunt

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Herbie Schmidt
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Mit dem Cygnet lanciert Sportwagenbauer Aston Martin ein Kleinwagenkonzept. Mit dem 3+1-Sitzer dürfte man überall gut aussehen.

Aston Martin macht Ernst mit dem Downsizing – aber auf die feine englische Art. Letztes Jahr zeigte der Sportwagenhersteller erste Bilder der Konzeptstudie «Cygnet» auf Basis des Stadtflitzers Toyota iQ. Die Idee: Statt mit einem grossen Aston Martin in die Stadt zu brausen und bei der Parkplatzsuche zu verzweifeln, sollten die Kunden künftig mit dem Luxus-Pendlerauto zum Einkauf rollen. «Viele unserer Kunden brauchen einen kleinen Wagen für die Stadt», ist Aston-Martin-Chef Ulrich Bez überzeugt. «Der Cygnet ist die natürliche Wahl.»

Die Karosserie des 2,99 m kurzen iQ-Abkömmlings wurde mit dem markentypischen Gesicht der noblen britischen Sportwagen versehen. Leider bollert kein V12 unter der Haube. Dafür glänzt der Innenraum mit jeder Menge britischen Stils: handgenähte Lederapplikationen, feines Alcantara, polierte Aluminiumelemente. Die Bilder des Vorserienautos zeigen: Mit dem Cygnet wird jeder überall eine gute Figur machen. Jeder? Beinahe: Denn nur Käufer eines «richtigen» Sportwagens aus dem Haus Aston Martin sollen in den Genuss des Nobel-Zweitwagens kommen.

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