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Normalerweise werden Ausstellungsfahrzeuge per Camion zum Autosalon transportiert. Der Elektro-Opel Ampera jedoch fährt auf seinen eigenen vier Rädern nach Genf.
Gherardo Corsini, Opel Direktor «Electric Vehicle», lässt es sich nicht nehmen, den Prototypen des Serien- Ampera persönlich von Rüsselsheim nach Genf zu chauffieren. «Ich freue mich sehr auf die Jungfernfahrt», sagt er stolz. Genau 600 Kilometer lang ist seine Reise: «Mit den 370 Nm Drehmoment unter meinem rechten Fuss verspricht es eine interessante und nahezu lautlose Fahrt zum Genfer Salon zu werden.» Rund 60 Kilometer surrt der Ampera einzig mit Elektroantrieb über die Strassen: Danach startet der Verbrennungsmotor zu und erzeugt Strom, der die Räder für die restliche Strecke antreibt. Corsini hofft, ohne Unterbruch mehr als 500 Kilometer zurücklegen zu können – bevor er den Ampera entweder an einer normale Haushaltssteckdose anschliesst oder den Tank des Generators mit Benzin füllt.
Nicht nur Opel setzt den Automobilsalon unter Strom. Unter anderem präsentiert auch Seat eine interessante Elektro-Studie an seinen Stand. Das sportlich gestylte Coupé Seat IBE ist ein reines E-Fahrzeug mit 102 PS starkem E-Motor und Lithium-Ionen-Batterie. Die Dauerleistung ist allerdings auf 68 PS begrenzt. So soll der bis 160 km/h schnelle 2+2-Sitzer bis zu 130 Kilometer weit kommen. Während die Serienproduktion des Opel Ampera beschlossen ist und bereits Ende 2011 startet, steht die Zukunft des Seat IBE in den Sternen.