Stimmen zur EM-Quali Yakin: «Gegen Montenegro haben wir zwei Auswärtsspiele»

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Alain Kunz
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Die Schweiz trifft in der Quali zur EM 2012 auf England, Wales, Bulgarien und Montenegro. Das sagen die Nati-Spieler und Trainer Hitzfeld zur Gruppe.

Hakan Yakin: «Die letzten vier Mal konnten wir uns qualifizieren. Warum also nicht auch ein fünftes Mal? Für jeden Fussballer ist es ein Traum, einmal im Wembley zu spielen. Und gegen Montenegro haben wir wohl zwei Auswärtsspiele.»

Alex Frei: «Im Moment befasse ich mich hauptsächlich mit dem FC Basel und der WM in Südafrika. Die EM-Qualifikation ist noch nicht so wichtig, das ist für mich noch zu weit weg.»

Gökhan Inler: «Das wird interessant und eine super Herausforderung, denn die Gruppe ist sehr schwierig. Ich freue mich vor allem auf die Spiele gegen England.»

Marco Wölfli: «Das ist eine super Gruppe. Mit unangenehmen, aber schlagbaren Mannschaften wie Bulgarien und Montenegro. Ich freue mich vor allem auf die Spiele gegen England.»

Marco Streller: «Es gibt sicher einfachere Gruppen. Aber zweimal auf der Insel spielen zu können, ist doch sehr interessant. Ich durfte damals im Wembley ja nicht auflaufen.»

So sieht Trainer Hitzfeld die Gegner

England: «Der Topfavorit. Wir werden alles daran setzen, ihn zu Fall zu bringen. Ein Klassiker, immer eine Super-Atmosphäre, ob auf der Insel oder auswärts. Und dann die Spieler: Rooney, Gerrard.. Nein, das bringt gar nichts, die alle aufzuzählen.»

Bulgarien, zuletzt krisengeschüttelt: «Wir haben in Genf vor einem Jahr 1:1 gespielt. Technisch stark, nach vorne gefährlich, nicht immer diszipliniert, deshalb defensiv anfällig. Zu Hause sehr gut, auswärts schlagbar.»

Wales: «Unsere Bilanz ist sehr positiv. Ich habe die Waliser in der WM-Quali gesehen. Kopfball- und laufstark, zielstrebig, gefährlich auf Standards, physisch auf Topniveau.»

Montenegro, das Team, in welchem FCL-Aussenverteidiger Elsad Zverotic Stammspieler ist: «Ein unberechenbarer Gegner. Wie die meisten Ex-Jugoslawen: technisch beschlagen, gute Individualisten, eine giftige Atmosphäre in Podgorica.»

Der Modus

Die Ausscheidungsspiele beginnen am 3. September 2010 und enden mit den Barrage-Partien am 15. November 2011.

Die 9 Gruppensieger und der beste Zweitplatzierte qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde.

Die 8 anderen Gruppenzweiten ermitteln in einer Barrage (Hin- und Rückspiel) die letzten 4 EM-Teilnehmer. Zur Ermittlung des besten Gruppenzweiten werden in den Gruppen A bis F (Sechsergruppen) die Resultate gegen den Gruppenletzten nicht gewertet.

Bei Punktgleichheit in den Gruppen entscheiden die Direktbegegnungen.

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  • 50% Nein! Wir müssen in die Barrage