Tatort Mattscheibe

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • Es sahen fern: Helmut-Maria Glogger, Sandro Brotz, Gabrielle Kleinert, Claudia Langenegger, Stephanie Ringel, Franca Siegfried, Stefan Thomi, Sabine Eva Wittwer

Willkür beim Wetter. Busenaffäre beim «Kassensturz» und Hülsenfrüchte zu jeder Tages- und Nachtzeit: Was ist los mit dem Schweizer Fernsehen?, fragte sich die SIE+ER-Redaktion. Und schaute in den letzten Wochen intensiv SF 1 und SF zwei – eine StrafarbeitDer Lockvogel war schön – immerhin die amtierende Miss Argovia. Und die wollte sich mit ihren 19 Jahren einen noch schöneren Busen leisten. Wie Schönheitschirurg Dr. Peter Meyer- Fürst ihre Brüste betastete – das sahen dann 875 000 Zuschauer im «Kassensturz». Gefilmt worden war mit einer versteckten Kamera, die Jolanda Eggenberger bediente, eine Ex-Wetterfee.Nun gehört es wohl zu den Gepflogenheiten eines Chirurgen, medizinisch motivierte Griffe an den Busen einer künftigen Patientin vorzunehmen. Nur: Uns Zuschauer wird suggeriert, dass der in Zürich auch als «Busen-Meyer» bekannte Arzt ein 70-jähriger Grabscher ist. Und der «Kassensturz» windet sich recht gequält aus der Affäre. Dessen Chef Wolfgang Wettstein gibt zwar zu, dass «die Aufnahmen geschnitten», nicht aber, dass «die «Geschwindigkeit verändert» wurde. Aha. Jedenfalls entstand für die Zuschauer der Eindruck: Der grabscht ja ständig. Was wohl nicht ganz wahr war. Zumal jeder weiss, der je mit Schnitt zu tun hatte, wie schnell man am Computer eine Szene «flotter» gestalten kann. Der «Kassensturz» war mal ein Hort von hartem, aber fairem Recherchier- Journalismus. Das hat sich geändert. Zumal das Ausstrahlen von Filmen mit versteckter Kamera verboten ist. Was Kurt Felix so kommentiert: «Ich hätte nach solchen Aufnahmen ins Gefängnis gehen müssen.»Nun ist ja das Schöne am Fernsehen: Jeder kann mitreden und mitschauen. Das haben wir gemacht. Und dabei immer wieder Überraschendes erlebt.Angefangen bei der Optik: Nicht zu übersehen ist dabei Urs Gredig, einer der Herren, die die «SF-Börse» ablesen dürfen. Okay, diese ist kein Schönheitswettbewerb, aber bitte – Herr Gredig sieht stets aus, als hätte er die Nacht durchgezecht. Seine Hautfarbe tendiert zu einem aschfahlen Grau. Dass Beni Thurnheer jetzt für «Sport aktuell» eine Brille trägt, können wir gut verstehen. Nur: Muss es ein so schwarzes Modell sein, das er bei schlechtem Lichteinfall wie einer von der Panzerknacker-Bande aussieht?Sorgen macht uns auch Wetterfee Cécile Bähler. Sie ist derart dünn, dass ein Kleiderständer dagegen schon Kurven hat. Schade, dass der «Club» nicht jeden Dienstag mit Matthias Aebischer stattfindet. Der sich nicht zu schade ist, der «Schweizer Illustrierten» zu verraten, dass nur wenige Frauen ihm schreiben, um nach Aebischer-Sex zu gieren.Hat unser Staatsfernsehen keine Stilberater in seiner gut bestückten, gut dotierten Design-Abteilung? Oder ist die nur für die Laubsäge-Arbeiten zuständig, vor denen sich die Helden aus Leutschenbach tummeln?Genug der Äusserlichkeiten, gehen wir ans Inhaltliche. So zum Beispiel an den Abend der TV-Gala «Swiss Award». Himmel. Mal versagte ein Mikrofon, mal wusste Sandra Studer lange Sekunden nicht, wie es weitergeht – ach ja, mit dem Millionenlos. Die späten Ehrungen für Stephanie Glaser, 86, und Swatch-Smart-Erfinder Nicolas Hayek, 79, waren Selbstgeisselungen des Fernsehens: Jahrelang hat es die beiden schlicht ignoriert!Dafür kann es von Abfahrtsrennen gar nicht genug bekommen: Als es vergangenen Sonntag nach dem Rennen der Männer bei der Weltmeisterschaft im schwedischen Åre eine Pause bis zu dem der Frauen gab, was machte da unser Fernsehen? Genau! Es strahlte kurzerhand das soeben gezeigte Männer-Rennen nochmals aus. So durften die Zuschauer erneut gespannt sein, wer es als Erster ins Ziel schafft.Nun haben Wiederholungen ja durchaus ihren Reiz. Und machen auch Sinn. Wie am letzten Samstag zur Primetime der Film «D’Muetter wott nur s’Bescht», zum 25. Todestag von Margrit Rainer. Mit dem auch bereits seit Jahren toten Ruedi Walter. Wobei die Frage gestellt werden darf: Wie oft lief diese Klamotte bereits? Die wievielte Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung war das? Es geht auch anders, wie uns «10 vor 10» zeigt: Die kündigen einen Kunst-Beitrag an, ohne ihn zu senden. Und was hatte Heinrich «Heiri» Müller letzten Dienstag in der Hauptausgabe der «Tagesschau» im Libanon zu suchen? Nichts. Das merkte auch die Regie und schaltete einfach den Beitrag aus Nahost ab, damit Müller, ohne mit der Wimper zu zucken, zu einem Amokläufer in einer amerikanischen Bank überleiten konnte. Interessant auch, wie «Tagesschau»-Ansager Franz Fischlin einen Beitrag zum dräuenden Thema «Sterblichkeit im Februar» mit den gesetzten Worten einleitet: «Das gemässigte Klima in der Schweiz hat Auswirkungen auf die Mortalität». Ein absoluter Aufsteller zur besten Sendezeit. Wenn da nicht der anschliessend interviewte Experte die schöne These mit drei Worten zertrümmern würde: «Das bleibt spekulativ.» Der Null-Nachricht folgt Bundesrätin Doris Leuthard, die in Mexiko eine neue Nestlé-Fabrik einweiht. Genauso bleibt bis heute die Frage ungeklärt, was der Verfasser der kryptischen Zeile wohl meinte, als er in «Sternstunde Kunst» am 10. Februar, um 10.45 Uhr, über «Die Traumwelten des Henri Rousseau» sagte: Zu Lebzeiten fand er wenig Anerkennung, deshalb «fand er Trost in Spaziergängen in den Parks von Paris».Hätte man diesen Verbalschrott nicht aus der Zweitausstrahlung wegredigieren können? Und noch mehr Wiederholungen: Sven Epiney der primus inter pares. In keinem Land der Welt werden zur Primetime, also um 20 Uhr, «Orecchiette mit Linsen» serviert. Bei uns schon. Von Sven Epiney, ein aus der Art geschlagener Ziehsohns des grossen Bahnhof-Verstehers Alfred «Bio» Biolek. Beruhigend jedenfalls für alle, die «Orecchiette mit Linsen» zur besten Sendezeit verpasst haben: Um 1.15 Uhr wird die Sendung wiederholt. Wer dann die Garzeit für die Linsen immer noch nicht draufhat, dem tischt Epiney am Dienstag um 13.45 Uhr die Hülsenfrüchte noch mal auf.Natürlich könnte Epiney auch die Werbung und die «SF-Börse» beglücken. Überhaupt: Wie Sven Epiney das nur schafft! Jeden Tag der Woche moderiert er «5 gegen 5». Keine brandneue Idee: Diese Show wurde vor zwei Jahrzehnten als «Familienduell» bei RTL gezeugt. Dort lief sie vormittags. Bei uns wird sie zur besten Vorabendzeit gezeigt. Auch das neue Format «Happy Day» mit Röbi Koller ist alles andere als neu. Es ist eine Kopie von Rudi Carrells Erfolgssendung «Lass Dich überraschen». So heisst auch die Werbung für «Happy Day» folgerichtig: «Überraschen. Lachen. Glücklich machen».Übertroffen wird dies von Monika Schmid, einer katholischen Gemeindehelferin. Im «Wort zum Sonntag» zieht sie einen gewagten Vergleich: Zuerst erzählt sie uns von Roger Federer, dem Glücklichen, der immer gewinnt. Dann beschreibt sie das ergreifende Beispiel einer Frau, der von einem Autofahrer der Parkplatz weggeschnappt wurde – als einem Menschen, der traurigerweise «Zweiter» wurde.Nur gut, dass anschliessend der schwedische Film «Sprung ins Glück» heisst.Einen Sprung ins Internationale hat uns soeben der oberste Chef des Fernsehens, Armin Walpen, versalzen. Da der Gesamtbundesrat die von ihm verlangte Gebührenerhöhung auf 480 Franken (!) pro Jahr ablehnte und sich mit 462 Franken begnügte (zahlbar ab 1. April) – bestraft Ex-Dienst-Porsche-Fahrer Walpen flugs uns Zuschauer: Die Formel-1-Rennen werden nicht mehr übertragen! Mit der Begründung: zu teuer, und überhaupt könne man die Rennen anderswo sehen. Genau, da hat Herr Walpen Recht. Sehen kann man alles irgendwie woanders. «Dallas» auf Türkisch ist auch eine Serie, nur: Hat Herr Walpen nicht den Auftrag, die «idée suisse» zu bewahren? Das Fernsehen ist nun mal die grosse Schweizer Identifikation, in allen Landesteilen. Aber: Soll er nicht mal senden, was jemand sehen will, für das schöne Geld?Folgen wir konsequent Walpens Denken, werden SF1 und auch SF zwei demnächst überflüssig. Die beiden Staatsorgane könnten mit kleinen regionalen Sendern fusionieren. Um dann als «Schweiz-Fenster» bei ARD, ZDF, RTL, SAT 1 oder dem Dritten aus Südwest Asyl zu finden.Dabei ist unsere SRG, die auch «sorgenfreie Rentner-Gruppe» genannt wird, reich, sehr reich!Die SRG erhält heute von uns Gebührenzahlern jährlich 1,1 Milliarden Franken. Jeweils rund 42 Prozent entfallen auf Personalkosten und die Erstellung der Programme. Dafür bekommen wir 63 844 Stunden TV-Programm. Bevor Freude aufkommt: Gerade mal 13,9 Prozent sind Eigenproduktionen. 27 Prozent sind Fremdproduktionen. Und jetzt festhalten: 59,1 Prozent sind Wiederholungen. Himmel, hilf! Der Verein SRG SSR idée suisse verfügt über ein Gesamtbudget (inklusive Werbeeinnahmen und Verkäufe) von sage und schreibe 1,54 Milliarden und verköstigt über 4600 Stelleninhaber. Und dafür bekommen wir nur knapp 14 Prozent Selbstproduziertes!Überhaupt: das liebe Geld. Alle unsere Nachbarn in Europa zahlen weniger als wir: Die Österreicher, je nach Bundesland, zwischen 327 und 428 Franken im Jahr, ein Deutscher 320 Franken, ein Franzose 184 Franken und ein Italiener nur 148 Franken. Nur die Isländer bezahlen noch mehr als wir: rund 500 Franken.Wie bei manchen Medienmanagern die redaktorenfreie Zeitung das Endziel zu sein scheint, so ist es bei unserem Fernsehen wohl die Selbstaufhebung. Eine psychologisch höchst interessante Studie über Menschen, die sich selbst ad absurdum führen. Würde 24 Stunden lang das schöne Luftschiff stumm über der Schweiz schweben – wir wetten, dass Viele im Bürokratenhimmel der SRG das gar nicht merken würden. So sehr sind sie mit Synergien, Win-win-Situationen, Modulen und Formaten, Studien, Analysen und Gutachten beschäftigt.Nur gut, dass wir beim Fernsehwetter so gut bestückt sind. Bucheli und Co bedienen sich beim staatlichen Wetterdienst MeteoSchweiz. Da scheint dann über Basel/Binningen nachts schon mal die Sonne, 50 Zentimeter Schnee sollen auch in Luzern liegen und ob Windböen aus Nordost oder ein Sturm aus Nordwest kommt – egal, Hauptsache Wetter.Der Wetterkanal hat auch immer Neues. So schenkte er uns zum Beispiel am Sonntag, den 11. Februar um 9.20 Uhr Wundersames: Rumpelbilder vom Schilthorn – inklusive Einblender, dass die Sonnenterrasse offen sei. Dass wir auf dem Bildschirm nichts als Nebel sahen – was solls. Schliesslich beträgt die Feuchtigkeit auf dem Männlichen 40 Prozent.Da muss man eben durch. Beim Schweizer Fernsehen. Ebenso wie bei «Puls». Das mit so animierenden Themen wie «Migrationsmedizin» lockt oder als Höhepunkt «Hirndruckprognose am Modell» anpreist. Wobei hier der Beitrag «Sterblichkeit im Februar» das Montag-Programm fröhlich abgerundet hätte. «Puls» ist am Puls der Zeit. Letzten Montag eröffnete Krankensprecherin Nicole Westenfelder die montägliche Happy-Week-Sendung mit so drohenden Worten wie: «Aufhören zu rauchen – das ist ein sehr aktuelles Thema.» Donnerwetter! Das war uns bisher neu. Der erste Beitrag bietet Lebenshilfe: Es gibt eine neue Anti-Nikotin-Pille. Die kommt – Zufall! – diese Woche auf den Markt. «Das ist ein Wundermittel», darf ein Ex-Raucher unzensiert in die Kamera sagen. Was fehlte, war der Hinweis: «Dieser Beitrag ist eine Publi-Reportage, gesponsert von der Firma XYZ.» Aber nein. Nicht auf SF 1. Da hat die Firma die Sendung nur «wissenschaftlich begleitet».Nein. Geschont werden wir nicht. So ist es die Walpurgisnacht jedes Mieters, wenn eine Frau namens Susanne Kunz das heimische Territorium zwecks «Tapetenwechsel» betritt – da hilft wirklich nur der Umstieg von der Zigarette auf eine andere Droge. Oder Asyl im Ausland. Da haben sie die absolut falsche Frau ins absolut falsche Format gesteckt.Überhaupt die Fröhlichkeit. Sie kommt nicht so recht auf. Was verständlich ist: Liegt doch das Sendezentrum Leutschenbach nur wenige Meter von der Zürcher Müllverbrennungsanlage Hagenholz entfernt. Auch wenn Frank Baumann sein immanentes Grauen vor der Jetzt-Zeit zelebriert – es ist halt nur ein Remake von «Genial daneben» auf SAT 1. Genial. Unser 1,5-Milliarden-Moloch kopiert, klaut alles, was irgendwo auf dieser Welt mal ein Erfolg war. Um sich dann herauszureden, wenn es floppt: Das war doch in Finnland ein Strassenfeger. An zu wenig Personal kann es bei der «kreativen Querschnittslähmung», so der deutsche Kritiker Oliver Kalkofe, nicht liegen. Wie wir von TV-Chefredaktor Ueli Haldimann dank seinen schriftlichen Abmahnungen in seinem Blog (cr.blog.sf.tv) wissen, hat er eine «Ahnengalerie» vor seinem Büro: Fotos von allen Moderatorinnen und Moderatoren der Abteilung Information. Das sind 36! Was einen Sender ausmacht, sind die Gesichter auf dem Bildschirm, nicht die bürokratischen Organigramme. Was TV-Chefs heute weltweit pflegen, liegt bei uns eher im Argen: ihre Gesichter, ihre Stars zu hegen. Also die Müllers, Maiers, Studers, Willes, Kilchspergers – aber auch den Bucheli, Aeschbacher, Salzgeber, Hüppi. Und den Ruefer. Ein Talent mit dem Hang zum Unterhaltungsfach. Auch Bildschirm-Stars wie Anna Maier darf man nicht ziehen lassen. Ob es wirklich eine gute Idee war, Gabriela Amgarten zur Unterhaltungschefin zu machen – da haben wir so unsere Zweifel. Die Eigenproduktionen «Ein roter Teppich für ...» und «Black ’n’ Blond» floppten.Es ist ganz so, als habe man in der Schweiz Nichtschwimmer zu Bademeistern ernannt. Und wenn einer ertrinkt? Alle sind schuld! Sie nicht.Womit wir einen schönen Übergang zum Sport haben. Denn hier sind die Damen und Herren noch unverbogen, schnurren in ihren Dialekten und machen ihre Sachen tipptopp. Das sind Allrounder, verstehen von Fussball so viel wie von Abfahrtsrennen, moderieren Spiele von FC Thun, FC Chelsea oder Hornussen mit Sach-, Fach- und Lachkenntnis.Sie scheuen vor amüsanten Platitüden nicht zurück wie: «Und wieder hat der Torhüter den Ball berührt.» Sie erklären Fusstritte als «unfreundliche Handlung» und erheben sich über allzu viel politische Korrektheit. So wie Beni Thurnheer beim Freundschaftsspiel Marokko – Schweiz: «Es macht keinen Sinn, hier die Liste mit all den Hassans und Abdullahs runterzulesen.»Heimlich haben sich die Sportreporter einen Starstatus erarbeitet. Zu Recht. Sie haben einen Vorteil: Sie werden vom Ausland nicht abgeworben. Also dürfen sie in ihrem TV-Biotop werkeln, sich entwickeln, uns Freude machen. Und ja nicht in das nahe Unterhaltungsressort abwandern, wo Trüb- und Flachsinn herrschen.Apropos Unterhaltung und Freude machen: Warum versucht es SF nicht mal mit eigenen Ideen? Lieber ein Flop mehr, als eine Idee zu wenig. Wo bleiben die Retro-Sendungen wie «Das Beste» aus den 70er-, 8oer-, 90-er Jahren? Ein Kaleidoskop aus Musik, Mode, Kultur, Unterhaltung.«Genial daneben» ist gut, aber nicht genug.Auch eine eigenproduzierte Telenovela gehört heute zum Sendestandard.Ebenso vermissen wir ein Auslandsjournal, das die Schweiz in der Welt beleuchtet.Oder mal was Verrücktes. Wie früher «GrellPastell».Oder was echt Schräges für die Jungen. Die lassen sich mit «Benissimo» nicht gewinnen.«Hopp de Bäse!» ist im Land der Volksmusik schlicht zu wenig.«Arena» hat sich totgelaufen. Ein witzig-spritziger Polit-Talk – warum nicht? Überhaupt: Gesellschaft, Unterhaltung, Witz, Satire, Ironie – das liegt doch bei einem Budget von 1,5 Milliarden Franken drin.Für uns – die zahlenden Zuschauer.

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