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Um die Opfer-Familie des Amstettener Inzest-Falls so gut es nur geht zu schützen, hat die zuständige Behörde bereits alle Vorbereitungen getroffen: Die Opfer sollen alle eine neue Identität erhalten, um ein weiteres Leben in Ruhe führen zu können. Laut ORF sollen auf der Bezirkshauptmannschaft bereits alle nötigen Dokumente vorliegen, um diesen Schritt zu vollziehen, berichtet heute die Tageszeitung «Österreich».
Was noch fehlt, sind die Unterschriften der Opfer, die die Sache noch mit ihrem Anwalt beraten möchten.
Eine klare Entscheidung hat die Familie in jedem Fall bereits getroffen: Sie möchte ihre erschreckende Geschichte nicht vermarkten und an die Medien verkaufen. Britische Zeitungen hatten bereits angefragt und Millionenbeträge dafür geboten, erhielten jedoch eine Absage.
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Die Fritzl-Opfer bekommen eine neue Identität. (Reuters)