Plattform für BrauneWenn dem braunen Sumpf so eine Plattform geboten wird, bessert sich die ganze Situation nicht. Daran sind unter anderem auch die Medien schuld, die in grossen Buchstaben darüber berichten. Logisch, fühlen sich dann diese Kreaturen wohl.
A. B., BrittnauLinke AngsthasenWieder hat sich gezeigt, wie feige die Linksextremen sind. Trotz Vermummungsverbot wollte fast die Hälfte das Gesicht nicht zeigen. Anders sieht es bei den Rechten aus, sie sind selbstbewusst und zeigen ihr Gesicht.
E. Töngi, EngelbergBalance gewahrtDie Rede von Schmid war nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Er musste mit einer solchen Reaktion rechnen. Dauernd wird davon geredet, dass alle anderen zuerst kommen, und dann wir. Dass dies nicht jedermann passt, ist nachvollziehbar. Dass es Linke und Rechte gibt, ist gut, denn so kann die Balance gewahrt werden.
Andreas Oberholzer, WangenSelber SchmalhirniStatt die Rechtsextremen zu ignorieren, schreibt ihr Deppen noch über sie. Und das ist ja genau das, was die wollen. Ich hätte gedacht, dass auf der Redaktion ein bisschen mehr Grips vorhanden ist. Statt über die Schmalhirnis, wie ihr sie nennt, zu berichten, würde ihr lieber mal überlegen, wer da ein Schmalhirni ist. Aber eben, was macht man nicht alles, um die Auflage zu pushen!
Mirko Urselic, ZürichMeinung sagenAbgesehen davon, dass die Organisatoren ein Bild der peinlichen Hilflosigkeit abgeben, verstehe ich auch Bundespräsident Schmid (wie auch die Vorredner der letzten Jahre nicht). Er hätte sich doch auf die Situation vorbereiten und den Provokateuren wenigstens deutlich die Meinung sagen können.
Herbert Krauer, EnnetmoosGegen LinkeWarum wird nicht auch einmal gegen die linke Schande gefeuert, die sich permanent vermummt und randaliert?
André Kappeler, Olten
Schande für unsEs ist unglaublich, welche Idioten wir in unserem Lande haben. Seit Jahren will man ein schönes Fest auf dem Rütli. Aber es ist nicht möglich, diese Glatzköpfe zurechtzuweisen. Vielleicht verdienen die Medien mehr, wenn sie negative Schlagzeilen schreiben können. Es ist eine Schande für uns, was da abgeht.
Peter Meyers, BrunnenGlatzen verschontDas war ja wieder typisch! Die Glatzen werden mit Samthandschuhen angefasst. Die Saat der
SVP ist aufgegangen. Wir gehen schönen Zeiten entgegen.
René Racle, ZürichLinks blind Dass die Glatzen auf dem Rütli
Bundesrat Schmid auspfiffen, ist nicht akzeptabel. Dass aber linke Chaoten Bundesrat Blocher bei seiner Rede mit Raketen störten, ist genau so wenig akzeptabel. Aber das ist dem Blick keine Schlagzeile wert.
Marcus Lang, BürenListe gegen LinkeGerne erwarte ich am 2. Mai 2006 eine Einschreibliste gegen linke Chaoten und die lautstarke Forderung, die 1.-Mai-Demo zu verbieten! Wieso fährt man jeweils nach dem 1. August so massiv gegen Rechtsextreme auf?
Daniel Gianola, UnterägeriNicht besserHeute liesst man überall, dass man die «bösen» Rechten gerne aus der Schweizer Geschichte streichen will. Sie sollen nicht mehr demonstrieren können und der Rütli soll für sie tabu sein, weil sie Rassisten sind. Doch alle, die so denken, sind auch Rassisten! Vor allem die, die nur von den Rechtsextremen sprechen!
Tamara Schneider, WolfikonVielen Dank!Bis jetzt habe ich euch oft als eine typische Boulevard-Presse wahrgenommen, doch dieser Rechtsradikalen-Aufruf zeigt ein klares politisches Engagement, und dafür möchte ich von Herzen danken. Für eine bessere, sozialere Schweiz!
Tobias Meyer, EschlikonDieselben IdiotenErklärt mir mal, weshalb ihr die gleichzeitig abgelaufene Gegendemonstration von Linksextremisten in
Luzern mit keiner Zeile erwähnt. Dort sind dieselben Idioten am Werk, und das Schweizervolk will auch diese vermummten linken Krawallanten und antifaschistischen Abendspaziergänger nicht mehr sehen.
Bernhard Grob, OensingenPatriotische BevölkerungIch finde es eine Frechheit, die Rechtsradikalen so blosszustellen! Wenn ein Bundesrat an einer 1.-August-Feier von Integration und anderen Ausländer freundlichen Themen redet, muss er auf Unzufriedenheit der patriotischen Bevölkerung vorbereitet sein. Eine 1.-Augsut-Feier ist keine Ausländerparty!
Manuel T., LangnauAlternative ManhattanDie 1.-August-Feier am Pier 54 in Manhattan war super organisiert. Sicher ist, dass viele Nationen dabei waren und mit viel Freude versuchten die Nationalhymne zu singen. Wer ungestört und in guter Gesellschaft den 1. August 2006 feiern will, sollte im nächsten Jahr nach New York kommen.
Armin Baur, Litchfield, CT, USAKein AusländerbundRichtig ist: Solche Extremisten gehören nicht aufs Rütli. Richtig ist aber auch: Die alten Schweizer haben den Bund nicht mit und für Ausländer geschlossen und die 1. August-Feier ist nicht da, um über
EU, Integration und Fremdenprobleme zu reden.
Urs Hug, LocarnoWerte verkauftJetzt lamentieren der linke Blick und die Politiker über den Aufmarsch der Rechten auf dem Rütli. Aber wieso die Rechte so Aufwind erhält, darüber schweigt man sich aus. Wer die eigenen Werte dieses Land auf Biegen und Brechen verkauft, wenn man sich als Schweizer zunehmend verarscht vorkommt, dann wundert es einem nicht, dass es immer mehr Unzufriedene gibt.
Hans Müller, TeufenVolk nicht schuldDie Ordnungskräfte und Verantwortlichen haben seit Jahren das Anschwellen der Braunen auf dem Rütli gesehen, aber nichts unternommen. Unsere Politiker haben weiterhin eine Politik für sich und nicht für das Volk gemacht. Unsere Bosse haben sich die Taschen voll gesteckt und die Arbeitenden entlassen. Auf diesen Tatsachen wächst die braune Gesinnung. Nicht das Volk ist schuld, dass es soweit gekommen ist, dass sollten sich die Verantwortlichen merken.
Jürgen Schincke, LosoneNutzlose AktionDiese unsagbar nutzlose Aktion von Blick gegen den sogenannten braunen Mob bringt überhaupt nichts. Ich unterstütze diese Art von «Kundgebung» auch nicht, aber diesen ganzen Rummel wird von der unerträglich unfähigen Politik unserer überforderten Parlamentarier begünstigt.
R. Siebold, RütiRechts Gefahr sehenEure linke Einstellung finde ich daneben. Ihr solltet euch mal fragen, weshalb so viele Rechtsradikale auf dem Rütli sind! Weil die Schweiz manipuliert wird von den Medien und unseren durchsetzungsstarken Politikern. Wenn ihr was unternehmen wollt, unternehmt gefälligst auch etwas gegen die Linken!
Fabian Spielmann, TrimbachLinke Szene existiertWieso schreibt ihr nur gegen die Braunen? Bitte beachtet, dass auch eine linke Szene existiert, welche immer wieder negativ in Erscheinung tritt (z.B. wurde Bundesrat Blocher bei der 1.-August Rede gestört!).
Marcel Diggelmann, DietikonReinheit bewahrenIch find es bedenklich, wie alle über die Rechtsextremen herziehen! Genau genommen sind die meisten Patrioten unserer Schweiz und wollen nur die Reinheit bewahren im schönen Land. Dass ihr diese Gruppierung als Randalierer bezeichnet, entspricht überhaupt nicht der Wahrheit. Wieso spricht man nie über die Linksextremen, die in ganz Luzern die Fassaden beschmiert haben?
Remi Gonzal, WinterthurKein Denkverbot!Ich bin alles andere als rechtsradikal, aber wir leben nach wie vor in einer Demokratie! Und in einer Demokratie gilt der Grundsatz der Meinungsfreiheit, auch für radikales Gedankengut! Wer Rechtsradikale mit einem «Denkverbot» in die Schranken weisen will, ist selber schon ein kleiner Nazi.
Adam Weishaupt, ChurMeinungsfreiheit!Sind wir nicht eine Demokratie? Ich bin kein Freund der Rechtsextremen, aber genau so wenig der Linksextremen und Dummschwätzer in unserer Politik. Lasst dieser Gruppe auch ihre Meinung und die Freiheit, diese auch sagen zu dürfen.
Zane Snozzi, RothristRechtsextreme anprangern Anstatt eine Anti-Rechts-Liste zu fertigen, sollte man an einer Art Pranger alle Rechtsextremen in der Schweiz publik gemacht werden, ebenso rechtsnahe Firmen und Organisationen. Blick findet sicher viele Gründe, sich davor zu drücken!
Andy Posner, RorschachLinke geschützt?Es gibt keine Entschuldigung für den extremen rechten Pöbel auf dem Rütli. Eines ist aber anders, als beim nicht minder verwerflichen linken Mob: Die Idioten treten ohne Vermummung auf, der ist ja verboten. Werden da die Linken geschützt?
H.R. S., GuntenNichts gelernt! Es ist also nicht so tragisch, meint Leser A. Schadegg aus Zofingen. Und schiebt es auf die seiner Ansicht nach miese
Regierung! So einfach und einfältig kann das Leben sein! Vielleicht sollte Schadegg für einmal die Probleme selbst in die Hand nehmen und selbst als Politiker die Schweiz verbessern. Ob diese Schweiz aber noch «unsere» Schweiz wäre, bezweifle ich.
Henri Jendly, VillmergenBesetzt das RütliJetzt müssen die drei Ur-Kantone wieder zusammenstehen. Besetzt das Rütli am 1. August, dann hat dieser Pöbel keinen Platz
Peter Keller, BadenEin freies LandIch finde es persönlich auch Mist, dass Bundesräte persönlich angegriffen werden, die können ja (fast) nichts dafür. Aber wir sind ein freies Land, haben Meinungsfreiheit. Die Schweiz wäre nicht die Schweiz, wenn nicht ein paar einzelne sich für die Schweiz einsetzen und einfach alles akzeptieren würden!
S. P., ChurwaldenFreie MeinungsäusserungIch finde es auch schlimm, dass es so etwas gibt. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass wir freie Meinungsäusserung haben. Wenn das braune Pack seine Parolen schreien will, so muss man damit leben, denn ausser den Zwischenrufen ist nichts passiert. Die Reaktion darauf ist wie im Kindergarten. Man sollte sich einmal mit diesen Randerscheinungen auseinandersetzen.
S. H., BinningenIch schäme michEs war für mich absolut beschämend, unter dem braunen Sumpf auf dem Rütli eine Walliser Fahne zu sehen. Ich hoffe, dass dieser Irre ausgemacht wird und das Problem auf Walliser Art gelöst wird.
Martin Fux, GrenchenRütli missbraucht Ich finde es eine Schande, wenn ein Bundesrat die Nationalfeier zu Integrations- und Abstimmungspropaganda missbraucht. Dies ist eine historische Stätte der Eidgenossenschaft, sie zu respektieren bedeutet auch, sie nicht zu instrumentalisieren. Egal von welcher Seite.
Nathalie Keinath, HausenWelche Ziele? Was hat der Blick für Ziele, wenn nur die rechte Gruppe verdonnert wird? Warum nicht auch die Linken, die feige vermummt zuschlagen, die Knallpetarden und Feuerwerkskörper benutzten, um Herrn Blocher zu stören.
Peter Rüsch, DänikenGleich blöd Selbstverständlich ist es nicht korrekt, was sich auf dem Rütli zugetragen hat. Aber der Aufstand der Linksautonomen, die Bundesrat Blocher ebenfalls bei seiner Rede störten, wird nur nebenbei erwähnt. Dies finde ich nicht korrekt. Für mich sind alle, die sich einer radikalen Gruppierung anschliessen, gleich (blöd).
F. S., BernNichts gelernt?Die jugendlichen Neonazis sollten sich einmal in
Berlin im Gendarmenmuseum den
Film der Judenvernichtung ansehen. Der geht einem normalen Menschen direkt unter die Haut. Wenn das keine Wirkung zeigt, dann sind es für mich Verbrecher.
Roger Helfer, RiehenBeide verurteilen Immer wieder wird viel Tamtam gemacht, wenn Rechtsextremisten in Erscheinung treten. Aber in Luzern haben Linksextremisten auch Krawall gemacht und Wände beschmiert. Dies war aber nur eine kleine Schlagzeile wert. Man sollte im Blick beide Arten von Extremismus verurteilen; nicht die einen so und anderen so.
Felix Muster, ZürichBundespräsident superIch finde es super, wie der Herr Bundespräsident reagiert hat! Obwohl ich kein SVP-Fan bin, finde ich Herr Schmid als Bundespräsident super, er lässt sich nicht von der
Partei beeinflussen! Mich überrascht es überhaupt nicht, dass sich Blocher dazu nicht geäussert hat. Das zeigt in meinen Augen seine Einstellung.
Nicole Simmen, RealpHass und VerachtungDas
Verhalten der Schwyzer Kantonspolizei ist eine Schande! Es ist nicht ihre Aufgabe, mit Neonazis zusammenzusitzen, um ein wenig zu plaudern. Ein Besuch auf der Homepage der PNOS genügt, um herauszufinden, wes Geistes Kind diese Gesellen sind. Das strotzt nur so von Hass und Verachtung auf alle, die anders denken, eine andere Nationalität oder eine andere Hautfarbe haben. Die Duldung dieser «Partei» führt letztlich dazu, dass solches Gedankengut salonfähig wird.
Thomas Oegerli, St. Gallen