Gerber in Spezialklinik verlegt

  • Aktualisiert am 19.01.2012

Der Schweizer Eishockey-Goalie Martin Gerber hat sich in einem Meisterschaftspiel (4:5) schwer verletzt! Mittlerweile befindet sich der Keeper in einer Spezialklinik in Moskau.

Schrecksekunde für Martin Gerber im Spiel seiner Atlant Mytischtschi gegen den Tabellenletzten Witjas Tschechow. Nach 35 Minuten prallt ein Witjas-Spieler heftig mit dem Goalie zusammen – mit gravierenden Folgen!

Daraufhin bleibt Gerber regungslos auf dem Eis liegen. Die Rettungskräfte sind sofort zur Stelle. Nach einer kurzen Untersuchung auf dem Eis, wird der 35-jährige mit einer Bare vom Spielfeld gefahren und sofort ins Spital eingeliefert.

Die erste Prognose liess nichts Gutes vermuten: «Es handelt sich um eine sehr ernsthafte Verletzung. Martin kann das Eishockeyspielen für die nächsten sechs Monate vergessen», wird einer der behandelnden Ärzte auf «russianhockeyfans.com» zitiert.

Mittlerweilen konnten die Ärzte aber bereits Entwarnung geben (siehe Update). (gwy)

Update - Gerber in Spezialklinik

Martin Gerber ist nach seinem Unfall im Meisterschaftsspiel gegen Witjas Tschechow in eine Spezialklinik in Moskau verlegt worden.

Entwarnung gab es aber schon vorher: Der Nati-Goalie kann sprechen, aufrecht sitzen und hat auch Gefühl in den Beinen. Glück im Unglück? Mittlerweile ist nicht mal mehr sicher, ob der Halswirbel tatsächlich gebrochen ist. Klarheit wird wohl erst die MRI-Untersuchung von Anfang Woche ergeben.

Zunächst war die Rede von einem Halswirbelbruch und sechs Monaten Pause. Eine Fortsetzung der Karriere soll jedenfalls nicht in Gefahr sein.

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