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Täter Luis W.*, ein adoptierter Schweizer mit chilenischen Wurzeln, war seinen Nachbarn schon lange ein Dorn im Auge: Der schwarzgekleidete Punk hörte dauernd laute Musik und lud oft Freunde zum Bierumtrunk ein.
Als sich die Nachbarn beschwerten, reagierte er aggressiv und laut, wie «Blick» heute berichtete. Eine Lehre hat er nie gemacht, bei Delta Security fand er einen Teilzeitjob als Helfer bei Fussballmatchs.
Vorstrafen habe er in den Jahren 2005 und 2006 wegen eines geringfügigen Vermögensdeliktes und der Versursachung einer Explosion mit geringem Sachschaden eingehandelt.
Beim Tötungsdelikt von Zürich-Höngg hat der 21-jährige Soldat eine in der Rekrutenschule gestohlene Patrone verwendet. Den tödlichen Schuss gab er gezielt und aus etwa 80 Metern auf das 16-jährige Mädchen ab, wie die Zürcher Staatsanwaltschaft am Donnerstagnachmittag bekanntgab. Der Schussabgabe sei ein «absolut nichtiger Anlass» zugrunde gelegen, vermutet die Staatsanwaltschaft.
Die Bestattung von Francesca findet morgen Vormittag auf dem Friedhof Eichbühl in Zürich-Altstetten statt. (dt/ SDA)
*Name der Redaktion bekannt
Rästeln und Entsetzen über den Todesschuss auf die 16-jährige Francesca an einer Bushaltestelle in Zürich-Höngg. Was hast du zu diesem Thema zu sagen? Deine Meinung und mehr Infos zum Thema jetzt auf www.heute-abend.ch
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