«Match for Africa» in Zürich Federer: So war mein Tag mit Nadal

  • Publiziert: 21.12.2010, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Christian Bürge, Yannick Peng & Sven Thomann (Bilder)

ZÜRICH - Das grosse Duell zwischen Federer und Nadal im Hallenstadion. Auf Blick.ch erfahren Sie, wo und wie die Tennis-Asse die Zeit bis zum «Match for Africa» verbrachten.

20.00 Uhr: Die Show im Hallenstadion beginnt! Rainer Maria Salzgeber und Steffi Buchli begrüssen die Gäste. Klicken Sie auf den obenstehenden Link um zum Spiel-Ticker zu gelangen!

19.41 Uhr:
Die Fussballer Gökhan Inler und Daniel Gygax, Rennfahrer Nick Heidfeld und die Eiskunstläuferin Sarah Meier sind eingetroffen.

19.18 Uhr:
Heisse Gerüchte machen die Runde: Auch Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Ski-Ass Lindsey Vonn sollen heute Abend zugegen sein! Auf Blick.ch sind Sie näher bei den Stars.

19.02 Uhr:
Der Auflauf der Sport-Promis beginnt. Über den Roten Teppich spazieren Kilian Wenger, Dario Cologna und viele mehr.

17.46 Uhr: Roger Federer wird getaped. Dabei unterhält er sich mit DJ Bobo.

17.04 Uhr:
Nadal und Federer entspannen sich nun bei einer Massage. Um 20 Uhr werden sie in die Halle zurückkehren. Verfolgen Sie den Showdown im Live-Ticker auf Blick.ch.

16.54 Uhr:
Türöffnung im Hallenstadion ist um 17.15 Uhr. Die ersten der 10 500 Fans werden in die Halle strömen. Das Spiel ist bereits seit Wochen ausverkauft. Im Rahmenprogramm tritt vor dem Match DJ Bobo auf.

15.49 Uhr: Die Kinder werden diesen Tag niemals vergessen. Wer kann schon behaupten, einen Ball von den besten Tennisspielern der Welt erfolgreich retourniert zu haben? Diese Kids erleben drei Tage vor Heiligabend eine vorweihnachtliche Bescherung.

15.04 Uhr: Es ist so weit! Die beiden Gladiatoren kommen beim Hallenstadion an, laufen im Trainingsoutfit über den Roten Teppich. Mit dabei haben sie natürlich ihre Rackets. Der Puls der Kids steigt ins Unermessliche.

14.42 Uhr: Federer

lächelt noch einmal in die Foto-Kamera. Die Flügeltüren seines Autos schliessen. Chauffeur Roger düst mit Nadal auf dem Beifahrersitz Richtung Hallenstadion. Dort warten 56 Kinder ganz kribbelig auf ihre Idole, mit denen sie um 15.30 Uhr eine Tennis-Lektion erleben dürfen.

14.02 Uhr: Die beiden Feinschmecker Roger Federer

und Rafael Nadal speisen vorzüglich. Die Rückfahrt ins Hotel steht auf dem Programm. Dort ist Taschenpacken und Klamottenwechseln angesagt. Dann werden die Super-Stars bereits ins Zürcher Hallenstadion chauffiert.

12.14 Uhr:
Nach sieben Minuten verschwinden die Superstars in einer Gasse, steuern ein Restaurant an. Dort tanken die beiden vor dem Exhibition-Match Energie mit einem kräftigen Mittagessen. Auf dem Zeitplan sind für das Dinieren eine bis eineinhalb Stunden vorgesehen. Anschliessend gehts zurück ins Hotel.

12.07 Uhr:
Die Superstars treffen am Paradeplatz ein. Sofort werden sie erkannt. Fans stürmen auf Federer und Nadal zu. Freundlich wie immer nehmen sich die Tennis-Asse Zeit, schreiben Autogramme und lassen sich mit ihren Anhängern ablichten. Der Ansturm ist sogar so gross, dass die Tramgleise von der Menschenmasse blockiert werden. Das 11er-Tram kann erst nach zweiminütiger Verspätung losfahren.

12.01 Uhr:
Federer und Nadal sitzen wieder im Auto. Dieses Mal sitzt allerdings nicht Federer am Steuer, sondern ein professioneller Chauffeur. Los geht die Autofahrt.

11.35 Uhr: Ankunft im Hotel. Für den Weg vom Flughafen ins Stadtzentrum brauchte Federer 25 Minuten. Gegessen wird noch nicht. Rafael Nadal verschwindet rasch mit seinen drei Taschen in seiner Luxus-Suite. Dann gehts weiter. Eine Mini-Sightseeing in Zürich ist geplant.

11.31 Uhr:
Roger Federer hat einen stressigen Morgen hinter sich. Zahlreiche Journalisten wollten etwas von der Weltnummer 2. Zu den Fragenden gesellte sich auch Pedro Pinto, der Kult-Moderator der «CNN». Bei einem Interview mit ihm hatte Federer einen seiner berühmt-berüchtigten Lachanfälle (siehe Video unten).

11.23 Uhr: Was muss das für ein Bild sein! Die beiden besten Tennis-Spieler der Welt sitzen in einem Bomben-Flitzer und fahren beim Zürcher Hauptbahnhof vorbei. Der eine oder andere Passant wird sich sicherlich verwundert die Augen reiben und sich fragen: «Waren das soeben Roger Federer und Rafael Nadal?»

11.07 Uhr:
Er ist hier! Rafael Nadal hat um 11.07 Uhr wieder sicheren Boden unter den Füssen. Sofort steigen die beiden Stars in Federers Auto – alleine. Das hat seinen Grund. Der «Mercedes SLS AMG» ist ein Zweiplätzer. Federer fährt Richtung Hotel. Dort wollen sich die beiden Tennis-Asse einen Kaffee mit anschliessendem Mittagessen gönnen.

10.51 Uhr: Rafael Nadal wird in Kürze landen. Roger Federer ist in der Zwischenzeit am Flughafen eingetroffen. Mit seinem roten «Mercedes SLS AMG» fuhr der Baselbieter selbst nach Kloten. Blick.ch weiss: Dieser Prachtwagen ist erst seit März 2010 im Handel und wird in der Formel 1 als Safety Car eingesetzt. Kostenpunkt: 230000 Schweizer Franken.

Zusammen mit seinem Manager Tony Godsick wartet Federer nun beim Rollfeld auf seinen heutigen Kontrahenten. Federer gilt als sicherer Fahrer. Rafa wirds Recht sein. Denn der Weltranglistenerste dürfte wohl von «King Roger» durch Zürich chauffiert werden.

10.19 Uhr:
Von Roger Federer (29) und Rafael Nadal (24) fehlt am Flughafen Zürich-Kloten jede Spur. Vor Ort sind zurzeit nur Journalisten, darunter auch das spanische Fernsehen.

Der Mallorquiner kommt mit einem Privatjet nach Zürich. Allerdings hat dieser Verspätung. Die neue Landezeit der Weltnummer 1 ist 10.50 Uhr. Dann wird auch Roger Federer vor Ort sein. Der Gastgeber will seinen heutigen Gegner persönlich in Empfang nehmen. Nadal war bereits drei Mal beruflich in der Schweiz, nie aber in Zürich. «Ich werde ihm hoffentlich die Stadt ein wenig zeigen können», sagt Federer im Interview mit Blick.ch.

Mal schauen, wohin es die derzeit besten Tennis-Spieler der Welt verschlägt.

Alle Kommentare (44)

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    War ungefähr so lanweilig wie die monotone stimmung in der Muttenzerkurve. Null niet nada Und dieser möchtegern lustiger Salzgeber könnte ich........polieren
    • 22.12.2010
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    Das war ein gelungener Event! Eine Sache die mich stört ist, dass ein SMS Fr. 2.50 kostet, aber nur Fr. 2.- an die Stiftung gehen. Wenn der Netzanbieter sich 50 Rp pro SMS abzweigt, kann mir jemand erklären für was?
    • 22.12.2010
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    bravo Hr Walker, genau so ist es. Ich war lange in Africa und weiss definitiv dass sie es dort allein schaffen würden aber die gelder die reinfliessen machen sie zu bequem es zu tun. ausserdem ist das schlimmste dass die hilfsorganisationen (auch das weiss ich aus erfahrung) für admin, promomotion, werbung, vermittlungen, rückstellungen, etc zwischen 88 bis 92 % der spendengelder benützen und ins projekt in africa fliessen dann 8-12 %, das ist eine verhöhnung der spenden.
    • 22.12.2010
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    Ich find das was sie tun ja recht toll. Was ich nicht begreife ist warum sammelt man immer fürs Ausland soll man nicht mal in die Schweiz schauen da gibt es so viele m
    Menschen die in der Armut leben auch Kinder. Die Schweiz ist nicht so reich wie alle meinen es gibt auch Armut in der reichen Schweiz!!!!!!!!!!!
    • 22.12.2010
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    Ich habe grossen Respekt vor R.F. und dem was er gemacht hat oder jetzt hier macht. Was ich mich hingegen frage ist: Es gibt unzählige Projekte von wirklichen Profis im Bereich Afrika. Warum sucht man sich nicht diese Leute und unterstützt die? R.F. ist sicher ein Fundraising Automat, aber den Mitteleinsatz sollten Profis steuern. Genau wie man auch einen Profi eingeladen hat mit Raffa. Wäre ja keiner hingegangen, hätte Roger gegen mich gespielt, obwohl ich auch ein Racket halten kann..
    • 22.12.2010
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