Swissair-Unglück Fast kein Schadenersatz mehr

  • Publiziert: 27.03.2003, Aktualisiert: 02.01.2012

HALIFAX – Heute wurde der Abschlussbericht zum Swissair-Absturz der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits vorher wurde klar: Die Schadenersatzforderungen sind grösstenteils erledigt.

Vor viereinhalb Jahren ist eine MD-11 der Swissair vor der kanadischen Küste bei Peggy’s Cove ins Meer gestürzt. Alle 229 Menschen kamen dabei ums Leben. Seither haben Flugunfallexperten aus gut zwei Millionen Wrackteilen die Unglücksursache zu rekonstruieren versucht.

Was genau an Bord von SR 111 passiert ist, wird in diesen Minuten von den Untersuchungsbehörden in Kanada abschliessend erklärt. Damit würde die Akte Swissair-Absturz bei Halifax zumindest aus rechtlicher Sicht für immer geschlossen.

Bereits erledigt sind nämlich die meisten der Ansprüche von Angehörigen der Opfer. Nur die Forderungen von acht Hinterbliebenen sind noch hängig. Die Verhandlungen zwischen den Anwälten und den Versicherungen sind also noch im Gange. Über die Höhe der bereits getätigten Zahlungen an die Angehörigen der anderen 221 Opfer wurde Stillschweigen vereinbart.

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