Sophie Hunger «Aus Qualitätsgründen höre ich beim Küssen keine Musik»

Die Schweizer Sängerin über Sounds, die ihr Leben geprägt haben.

  • Publiziert: 09.01.2012, Aktualisiert: 26.01.2012

Dieses Lied kann ich
immer hören:
Waste – Evelinn Trouble.

Dieser Song geht gar nicht:
Before you say ... – Sophie Hunger.

Mein erstes Lieblingslied:
Churer Lied – Walter
Lietha.

Zu diesem Lied habe ich das erste Mal geküsst:
Ich versuche das aus Qualitäts-Gründen zu vermeiden, das eine lenkt das andere ab. Oder mit Bob Dylans Worten: «You can’t be wise and in love at the same time».

Das höre ich bei Liebeskummer:
Den Klang einer Machete, wie sie wiederholt durch Fleisch schneidet.

Am liebsten tanze ich zu:
Schlechten Konditionen.

Dieses Lied lief bei uns auf den Klassen-Feten rauf und runter:
«Utopia Blues» von Tino Ulrich.

Diesen Track hätte ich gerne selbst geschrieben:
Goldberg Variationen – Bach.

Das läuft auf meiner Hochzeit:
«Love me or leave me» – Chet Baker.

Dieser Song soll auf meiner Beerdigung gespielt werden:
Ich will an meiner Beerdigung (Friedhof Sihlfeld) eine «Second Line», nach der Tradition von New Orleans. Die Second Line spielen sollten nach Möglichkeit: Michael Flury, Christian Prader, Simon Gerber, Alberto Malo, Malcolm Braf, Eric Truffaz, das Trio from Hell, George Vain, Evelinn Trouble und Julian Sartorius. Wenn man tot ist, ist man tot – das Mindeste, was man tun kann, ist gute Musik zu organisieren!

Sophie Hunger auf Spotify

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